Weltmelodien über Merzig

Die Besucher waren aus dem gesamten Saarland, aber auch aus Bayern, der Pfalz und Luxemburg nach Merzig gekommen. Grund war das Begegnungsfest, das musikalisch verschiedenste Kulturen präsentierte.

Musik und Tänze aus aller Welt und aus den verschiedensten Kulturen präsentierte der Merziger Verein "Dialog der Kulturen" in seinem "Begegnungsfest", das im Rahmen der interkulturellen Wochen unter dem Titel "Weltmelodien über Merzig " in der Stadthalle stattfand.

Vorsitzende Maria Schwarzkopf konnte neben zahlreichen Besuchern Gruppen aus dem gesamten Saarland, aber auch aus Bayern, Rheinland-Pfalz und Luxemburg an der Unteren Saar willkommen heißen. Eröffnet wurde das Programm von der Gruppe "Schacheresada" aus Kaiserslautern.

Auf deren deutsche Polka folgte ein gesanglicher Ausflug in die russische Kultur mit dem Augsburger Ensemble "Kastschuj Kraj". Ali Mousavi präsentierte einen persischen Liedbeitrag über die Liebe, die Tanzgruppe "Jasmin" aus Püttlingen einen modernen russischen Tanz.

Wladimir Ksensow entführte die Zuhörer mit seiner Ziehharmonika wieder nach Rußland, bevor Hasan Yildirim türkische Lieder zum Besten gab. "Schacheresada" aus Kaiserslautern präsentierte sich den Besuchern ausgesprochen vielseitig und facettenreich, denn die Gruppe glänzte im Verlaufe des Programms auch noch mit orientalischen Tänzen, während die Püttlinger Tanzgruppe "Jasmin" die Besucher auch mit einem griechischen Sirtaki begeisterte.
Echter Olympiasieger dabei

Anastasia Misiutina kam eigens aus Luxemburg nach Merzig . Viel Applaus erhielten auch die Püttlinger Kindertanzgruppe "Phantasie" und die Solistin Natalie Stelle mit ihrer Tochter. Auch der Chor "Nostalgie" von Viktoria Beckhausen steuerte seinen Beitrag zum Gelingen dieses Begegnungsfestes bei. Rhythmische Sportgymnastik hatte Maria Burowa aus Luxemburg im Köcher, und mit dem früheren Weltklasseturner Sergej Charkow war auch ein leibhaftiger Olympiasieger vertreten. Bürgermeister Marcus Hoffeld dankte allen Akteuren für ihren Einsatz und würdigte das Begegnungsfest als gelungenen "Dialog der Kulturen."