Weltklasse zum Anfassen

Zum Atem anhalten war keine Zeit. Als Raphael Holzdeppe am Samstag im Merziger Zeltpalast zum dritten Anlauf bereitstand, war lediglich die Weichbodenmatte und die 5,83 Meter höher liegenden Latte der Stabhochsprunganlage beleuchtet. Die Bässe von Holzdeppes Musik durchdrangen die Körper der Zuschauer im Merziger Zeltpalast und ließen den Puls stetig steigen. 35 Meter entfernt, am Ende des verkürzten Anlaufstegs, stand Holzdeppe. Ruhig, selbstbewusst und konzentriert. Bis er mit wenigen schnellen Schritten lossprintete. Ohne hinzusehen, verriet das Raunen und das darauf folgende Klatschen, dass er die 5,83 Meter zwar nicht geschafft, aber trotzdem für Begeisterung gesorgt hatte. Das Neujahrsspringen im Merziger Zeltpalast, von der Stadt Merzig und dem Landkreis Merzig-Wadern organisiert, hatte er schon vorher für sich entschieden. Wie keiner sonst aus dem so hochkarätigem Teilnehmerfeld, sprang er scheinbar mühelos über die 5,70 Meter. "Der erste Wettkampf der Saison ist immer so ein bisschen wie eine Wundertüte, aber ich bin zufrieden, auch wenn ich die 5,83 Meter knapp gerissen habe", sagte Raphael Holzdeppe, der sich nach seinem Einstieg bei 5,40 Meter mit dem Zweitplatzierten Florian Gaul (VfL Sindelfingen) mit 5,50 Meter und dem Dritten Carlo Paech (Bayer 04 Leverkusen) mit 5,40 Metern einen spannenden Wettkampf lieferte. Dass Holzdeppe 30 Zentimeter höher sprang als Carsten Dilla (Vorjahressieger mit 5,40 Meter) war mehr, als sich die Veranstalter zu hoffen gewagt hatten. Eine sportliche Leistung die Aufmerksamkeit erregt. "Das war natürlich auch ein Ziel. Wir wollen großen Sport ins Saarland holen", sagte Werner Klein, Organisator und Sprecher des Landkreises Merzig-Wadern: "Es war eine hervorragende Show und ein großer Wettkampf, eine Atmosphäre, als hätte ich selbst bei einem Wettkampf teilgenommen". Tatsächlich sind Veranstaltungen dieser Art rar gesät und deshalb so reizvoll, weil sie Elemente einer Show, wie am Samstag, mit Zauberer Maxim Maurice, Licht- und Toneffekten sowie sportlichen Wettkampf vereinen. Vor allem aber, weil sie eine Sportart wie den Stabhochsprung , der ohnehin zu den spektakulärsten gehört, in einem außergewöhnlichen Veranstaltungsort präsentieren und nahe bringen. So nah, dass sich die Zuschauer in den ersten Reihen in Acht geben mussten, nicht von den umfallenden Stäben der Athleten getroffen zu werden. Ergänzend lieferte "Experte" Björn Otto, Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele 2012, den Moderatoren Wolf Porz und Florian Weber Informationen zum Sport Stabhochsprung mit seinen "23 biomechanischen Bewegungsabläufen in nur 1,3 Sekunden". "Das ist Weltklasse ganz nah", sagte Daniela Schlegel-Friedrich , Landrätin des Kreises Merzig-Wadern, "eine positive Ausstrahlung für den ganzen Kreis. Deshalb freut es mich, dass das alle, auch die Bürgermeister und Abgeordneten, dies mit ihrem Kommen zum Ausdruck bringen." Doch an diesem Abend stand der Spaß im Vordergrund. "Man fiebert natürlich mit den Athleten mit", sagte Losheims Bürgermeister Lothar Christ, "und dieses Jahr war es noch spannender." Denn die etwa 800 Zuschauer im Merziger Zeltpalast feuerten die Stabhochspringer, ohne müde zu werden, an. David Spiegelhoff (Bayer 04 Leverkusen) schied zwar als erster Springer aus, war aber mehr als begeistert von der Atmosphäre in Merzig: "Das ist wie ein Tunnel. Einfach abheben, Spaß haben und genießen." Auch Daniel Clemens (LAZ Zweibrücken) schloss sich dem an. "Diese Kulisse hier ist einmalig, dass die Zuschauer so nah an der Matte sind." Für den saarländischen Innen- und Sportminister Klaus Bouillon "ist es eine tolle Veranstaltung, aber die Leute sind gekommen, um die Sportler zu sehen". Seinem kurz gehaltenem Statement schloss sich auch Ministerin Monika Bachmann als Vorsitzende des Aufsichtsrats bei Saartoto an: "Wer einmal hier war, der ist infiziert", war Bachmann begeistert. Zur Freude der Organisatoren um Werner Klein ging Cornelia Hoffmann-Bethscheider , Präsidentin des Sparkassenverbands Saar, noch weiter: "Eine supertolle Idee und eine supertolle Stimmung". Die Sparkasse Merzig-Wadern hätte hart für ihren Einsatz kämpfen müssen. "Aber der Sparkassenverband ist auch im nächsten Jahr wieder dabei", versprach sie.

Zum Atem anhalten war keine Zeit. Als Raphael Holzdeppe am Samstag im Merziger Zeltpalast zum dritten Anlauf bereitstand, war lediglich die Weichbodenmatte und die 5,83 Meter höher liegenden Latte der Stabhochsprunganlage beleuchtet. Die Bässe von Holzdeppes Musik durchdrangen die Körper der Zuschauer im Merziger Zeltpalast und ließen den Puls stetig steigen. 35 Meter entfernt, am Ende des verkürzten Anlaufstegs, stand Holzdeppe. Ruhig, selbstbewusst und konzentriert. Bis er mit wenigen schnellen Schritten lossprintete. Ohne hinzusehen, verriet das Raunen und das darauf folgende Klatschen, dass er die 5,83 Meter zwar nicht geschafft, aber trotzdem für Begeisterung gesorgt hatte.

Das Neujahrsspringen im Merziger Zeltpalast, von der Stadt Merzig und dem Landkreis Merzig-Wadern organisiert, hatte er schon vorher für sich entschieden. Wie keiner sonst aus dem so hochkarätigem Teilnehmerfeld, sprang er scheinbar mühelos über die 5,70 Meter. "Der erste Wettkampf der Saison ist immer so ein bisschen wie eine Wundertüte, aber ich bin zufrieden, auch wenn ich die 5,83 Meter knapp gerissen habe", sagte Raphael Holzdeppe, der sich nach seinem Einstieg bei 5,40 Meter mit dem Zweitplatzierten Florian Gaul (VfL Sindelfingen) mit 5,50 Meter und dem Dritten Carlo Paech (Bayer 04 Leverkusen) mit 5,40 Metern einen spannenden Wettkampf lieferte.

Dass Holzdeppe 30 Zentimeter höher sprang als Carsten Dilla (Vorjahressieger mit 5,40 Meter) war mehr, als sich die Veranstalter zu hoffen gewagt hatten. Eine sportliche Leistung die Aufmerksamkeit erregt. "Das war natürlich auch ein Ziel. Wir wollen großen Sport ins Saarland holen", sagte Werner Klein, Organisator und Sprecher des Landkreises Merzig-Wadern: "Es war eine hervorragende Show und ein großer Wettkampf, eine Atmosphäre, als hätte ich selbst bei einem Wettkampf teilgenommen".

Tatsächlich sind Veranstaltungen dieser Art rar gesät und deshalb so reizvoll, weil sie Elemente einer Show, wie am Samstag, mit Zauberer Maxim Maurice, Licht- und Toneffekten sowie sportlichen Wettkampf vereinen. Vor allem aber, weil sie eine Sportart wie den Stabhochsprung , der ohnehin zu den spektakulärsten gehört, in einem außergewöhnlichen Veranstaltungsort präsentieren und nahe bringen. So nah, dass sich die Zuschauer in den ersten Reihen in Acht geben mussten, nicht von den umfallenden Stäben der Athleten getroffen zu werden. Ergänzend lieferte "Experte" Björn Otto, Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele 2012, den Moderatoren Wolf Porz und Florian Weber Informationen zum Sport Stabhochsprung mit seinen "23 biomechanischen Bewegungsabläufen in nur 1,3 Sekunden".

"Das ist Weltklasse ganz nah", sagte Daniela Schlegel-Friedrich , Landrätin des Kreises Merzig-Wadern, "eine positive Ausstrahlung für den ganzen Kreis. Deshalb freut es mich, dass das alle, auch die Bürgermeister und Abgeordneten, dies mit ihrem Kommen zum Ausdruck bringen."

Doch an diesem Abend stand der Spaß im Vordergrund. "Man fiebert natürlich mit den Athleten mit", sagte Losheims Bürgermeister Lothar Christ, "und dieses Jahr war es noch spannender." Denn die etwa 800 Zuschauer im Merziger Zeltpalast feuerten die Stabhochspringer, ohne müde zu werden, an. David Spiegelhoff (Bayer 04 Leverkusen) schied zwar als erster Springer aus, war aber mehr als begeistert von der Atmosphäre in Merzig: "Das ist wie ein Tunnel. Einfach abheben, Spaß haben und genießen." Auch Daniel Clemens (LAZ Zweibrücken) schloss sich dem an. "Diese Kulisse hier ist einmalig, dass die Zuschauer so nah an der Matte sind."

Für den saarländischen Innen- und Sportminister Klaus Bouillon "ist es eine tolle Veranstaltung, aber die Leute sind gekommen, um die Sportler zu sehen". Seinem kurz gehaltenem Statement schloss sich auch Ministerin Monika Bachmann als Vorsitzende des Aufsichtsrats bei Saartoto an: "Wer einmal hier war, der ist infiziert", war Bachmann begeistert. Zur Freude der Organisatoren um Werner Klein ging Cornelia Hoffmann-Bethscheider , Präsidentin des Sparkassenverbands Saar, noch weiter: "Eine supertolle Idee und eine supertolle Stimmung". Die Sparkasse Merzig-Wadern hätte hart für ihren Einsatz kämpfen müssen. "Aber der Sparkassenverband ist auch im nächsten Jahr wieder dabei", versprach sie.

Raphael Holzdeppe begeisterte die Zuschauer mit 5,70 Metern.
Die Athleten, hier Carlo Paech, erfüllten jeden Autogrammwunsch.
Merzigs Bürgermeister Marcus Hoffeld, Florian Gaul, Raphael Holzdeppe, Carlo Paech und Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich (v.l.).
Zauberer Maxim Maurice.
Anke Rehlinger mit Sohn Paul, Wolf Porz, Cornelia Hoffmann-Bethscheider (v. l.) und Monika Bachmann (li.).
Unter den Zuschauern: Klaus Meiser, Klaus Bouillon, Gerd Meyer (v. l.).

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Stimmen zum SpielHeike Kiefer mit Patenkind Veit Neises: 5,70 Meter. Total Klasse, dass er so einen Sprung hingelegt hat. Ich fand die geballte Wettkampfstimmung faszinierend. Im letzten Jahr habe ich leider keine Karte bekommen. Ein außerordentliches Event bei uns in der Region, bei dem man viele Bekannte trifft und immer ein Schwätzchen halten kann. Veit Neises: Nur der Sport hätte gereicht.Karin Ripplinger mit Söhnen Peter und Leon: Ich konnte mir nicht vorstellen, wie das im Zelt funktionieren sollte. Aber es war einfach toll. Leon: Sportlich attraktiv und spannend. Peter: Es war spannend. Aber auch der Zauberer war toll. Aber wie hat er das gemacht bei dem Zauberstück mit den Säbeln? Gerd Collmann: Eine super Veranstaltung. Das Flair hier ist einmalig im Raum Merzig, weil man den Sportlern so nahe kommt. Da läuft einem ein Schauer über den Rücken. Bei den Profi-Fußballern ist das ja nicht mehr möglich.Werner Rehlinger: Wir waren letztes Jahr leider nicht hier. Aber nächstes Jahr kommen wir sicher wieder. aub