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Waderner CDU will die Gelbe Tonne auch in der Stadt Wadern einführen

Christdemokraten für Umstellung : CDU Wadern will Gelbe Tonne einführen

Die Christdemokraten wollen die Abschaffung des Gelben Sacks auf die Tagesordnung des Stadtrats bringen.

„Immer mehr Kommunen in Deutschland haben in den vergangenen Jahren den Beschluss gefasst, sich von den Gelben Säcken zu verabschieden und diese durch die Gelbe Tonne zu ersetzen, zuletzt die Kreisstadt Merzig“, sagt Philip Demmer, stellvertretender Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Wadern. „Diese Idee sollten wir auch in Wadern erneut aufgreifen und besprechen.“

Die CDU plane, das Thema über ihre Fraktion auf die Tagesordnung des Waderner Stadtrates zu setzen, um dort über das Für und Wider einer Umstellung zu diskutieren. Als Argumente für die Einführung der Tonne sehen die Waderner Christdemokraten laut eigener Aussage vor allem die Qualität der Säcke, die seit Jahren bemängelt werde, aber auch eine ökologische Komponente: „Durch die Umstellung ließe sich ein weiterer Beitrag zur Reduzierung des Plastikmülls in unserem Land leisten“, erklärt Michael Molitor, ebenfalls stellvertretender Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Wadern.

Michael Molitor Foto: CDU Wadern

Der Stadtverband, der sich seit Jahren für die Reduktion von Plastikmüll stark mache, wolle das Thema Müllvermeidung und Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen in den kommenden Jahren weiter vorantreiben. „Es ist unerträglich zu sehen, wie oft Müll in unserer Stadt einfach wild irgendwo abgelegt wird. Dies gilt es, durch geeignete Maßnahmen zu bekämpfen“, meint Molitor weiter.

Philip Demmer Foto: CDU Wadern
Die CDU Wadern will weg vom Gelben Sack. Foto: dpa/Patrick Pleul

Eine Möglichkeit stelle die Bereitstellung der Gelben Tonne dar. Daher habe CDU-Stadtratsmitglied Günter Möcks einen Antrag verfasst, den er schnellstmöglich im Stadtrat beraten sehen wolle. „Bereits am 9. Dezember wurde dieses Thema im für diese Sachverhalte vorgesehenen Ausschuss angesprochen. Bürgermeister Kuttler sagte zu, sich mit dem Entsorgungsverband Saar hierzu in Verbindung zu setzen. Das ist nun knapp fünf Monate her. Eine Antwort steht aber leider noch aus“, bemängelt Möcks.