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Von Wohnen im Alter bis Ehrenamt

Merzig. Die Merziger Seniorenmesse feierte ein kleines Jubiläum: die fünfte Auflage. Die Resonanz auf die Ausstellung war groß. red

Zu einem großen Erfolg avancierte auch die fünfte Auflage der Seniorenmesse in der Merziger Stadthalle: Der Besucherandrang war schon zu Beginn enorm. Die Menschen, vorwiegend älteren Jahrgangs, ließen sich an 54 Ständen beraten und informieren.

Neben der Zielgruppe der Senioren waren aber auch jüngere Generationen in die Stadthalle gekommen. Raimund Braun, Vorsitzender des Merziger Seniorenbeirates, hieß als besondere Gäste den Kanzleramtsminister Peter Altmaier und die Landes-Familienministerin Monika Bachmann willkommen. Schirmherr der Veranstaltung war der Merziger Bürgermeister Marcus Hoffeld. Raimund Braun begrüße außerdem den Vertreter der Landrätin, Frank Wagner sowie den Vorsitzenden des Landesseniorenbeirates, Gehard Ballas.

Schirmherr Marcus Hoffeld sprach von einem kleinen Jubiläum angesichts der nun schon fünften Seniorenmesse in Merzig. Die hohen Besucherzahlen belegen dabei nach seiner Überzeugung das große Interesse der Bevölkerung. Hoffeld bedankte sich bei Raimund Braun und seinem Team des Seniorenbeirates für die gute Zusammenarbeit. Der Seniorenbeirat sei in Merzig eine wichtige Institution, die auch sehr rege sei. So würden unter anderem die Senioren-Fitnesstage sehr gut angenommen.

Peter Altmaier sprach davon, dass man sich Lebensqualität und Fitness bis ins hohe Alter bewahren könne. Familienministerin Monika Bachmann machte deutlich, dass "alt sein" nicht gleichzeitig "pflege- und hilfebedürftig" bedeute. Viele Senioren seien heute bis ins hohe Alter aktiv und mobil.

Auch in diesem Jahr hielt die Messe ein großes Angebot an Informationen und Ansprechpartnern vor. Neben sozialen und karitativen Einrichtungen waren auch Handwerker und private Anbieter dabei.

Bei freiem Eintritt konnten sich die Besucher rund um die Themen Leben und Gesundheit, Wohnen im Alter, Freizeitaktivitäten sowie Soziales und Ehrenamt informieren. Außerdem standen im Laufe des Tages zahlreiche Vorträge auf dem Programm. Das Thema "Alternatives Wohnen im Alter" beleuchtete Maria Bänsch-Schnur, Geschäftsführerin der EWA-Gruppe. Bernhard Diwersy vom Pflegestützpunkt referierte über das Pflegestärkungsgesetz, und Henrike Arens beleuchtete das Thema "Aktiv und gesund für die schönsten Lebensjahre". Abschließend gab Eva Ludwig, Juristin der Verbraucherzentrale Merzig, viele nützige Tipps für den "Umgang mit dem digitalen Nachlass".

Zum Thema:

Viele Angebote für Merziger Der Seniorenbeirat der Kreisstadt Merzig unter der Führung von Raimund Braun bietet den Menschen in Merzig Aktivitäten an, zum Beispiel Rechtsberatung, Computerberatung, die Beratung "Senioren für Senioren" sowie die Senioren-Fitnesstage und das Senioren-Forum-60-Plus. Zudem gibt es eine Seniorenseite des Seniorenbeirates im amtlichen Bekanntmachungsblatt "Neues aus Merzig". Hier erscheinen regelmäßig Infos zu den Angeboten und Vorschläge für Freizeitgestaltung im Alter.

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