Stadtpark Neugestaltung: Umstrittene Diagonale durch den Park

Stadtpark Neugestaltung : Umstrittene Diagonale durch den Park

Ein ebenfalls umstrittener Punkt bei der geplanten Umgestaltung des Stadtparkes betrifft den Hauptweg durch den Park, die so genannte Diagonale. Der Weg beginnt beim nördlichen Eingang beim alten Hallenbad und verläuft diagonal durch das Parkareal bis zur südwestlichen Ecke des Parks, wo die Parkflächen hinter der Stadthalle liegen. Die Planer von Ernst & Partner haben bei der Vorstellung ihres Konzeptes angeregt, dass diese Diagonale künftig mit einer festen Asphaltschicht versehen werden soll. Bislang handelt es sich um einen Schotterweg. Nach Ansicht der Planer bietet es Vorteile, wenn im Stadtpark Veranstaltungen stattfinden und dann größere Fahrzeuge für Materialanlieferungen diesen Weg befahren sollten. Diese Planungen hatte Grünen-Vertreter Klaus Borger im Rat rundheraus abgelehnt: Er hatte der Verwaltung vorgeworfen, mit der geplanten Asphaltierung des Hauptweges den Stadtpark auf kostspielige Weise zu einer „Eventmeile“ zu entwickeln.

Ein ebenfalls umstrittener Punkt bei der geplanten Umgestaltung des Stadtparkes betrifft den Hauptweg durch den Park, die so genannte Diagonale. Der Weg beginnt beim nördlichen Eingang beim alten Hallenbad und verläuft diagonal durch das Parkareal bis zur südwestlichen Ecke des Parks, wo die Parkflächen hinter der Stadthalle liegen. Die Planer von Ernst & Partner haben bei der Vorstellung ihres Konzeptes angeregt, dass diese Diagonale künftig mit einer festen Asphaltschicht versehen werden soll. Bislang handelt es sich um einen Schotterweg. Nach Ansicht der Planer bietet es Vorteile, wenn im Stadtpark Veranstaltungen stattfinden und dann größere Fahrzeuge für Materialanlieferungen diesen Weg befahren sollten. Diese Planungen hatte Grünen-Vertreter Klaus Borger im Rat rundheraus abgelehnt: Er hatte der Verwaltung vorgeworfen, mit der geplanten Asphaltierung des Hauptweges den Stadtpark auf kostspielige Weise zu einer „Eventmeile“ zu entwickeln.

Diese Kritik weist Dieter Ernst, Baudezernent und hauptamtlicher Stellvertreter von Bürgermeister Marcus Hoffeld, indes zurück: „Der Stadtpark soll keine Eventfläche werden, sondern seinen Park- und Erholungscharakter behalten“, betonte Ernst. Es fänden ohnehin nur einige wenige Veranstaltungen im Park statt, dies solle sich auch nicht ändern. Ob der Asphaltbelag auf der Diagonalen überhaupt komme, das sollten die Merziger Bürger auf der Infoveranstaltung am 31. August bestimmen, ergänzt Bürgermeister Hoffeld: „Wir lassen die Bürger entscheiden, ob die Diagonale asphaltiert werden soll oder nicht.“ Die Breite des Weges werde sich im Zuge der Neugestaltung nicht ändern, betonte Bauamtsleiter Christian Bies, die Diagonale werde wie bisher drei Meter breit bleiben, ergänzt um zwei jeweils zehn Zentimeter breite Rinnenbänder.

Im Gegenzug wird nach den Worten von Bies eine jetzt asphaltierte Fläche im Stadtpark zukünftig offener gestaltet werden: Die aktuell asphaltierte Zufahrt zu den Parkplätzen am Stadthallen-Restaurant soll aufgebrochen werden, damit hier eine neue Promenade entstehen kann, die am kompletten südlichen Ende des Parks verläuft. Sie beginnt am Gehweg hinter der Bahnunterführung und mündet am westlichen Ende in die Fußgänger- und Radfahrerunterfühung zur Saar hin, verbindet also Stadtmitte und Saarufer miteinander. „Die Terrasse am Stadthallen-Restaurant wird durch die Promenade, die durch Neupflanzungen als Baumallee gestaltet wird, deutlich aufgewertet“, findet Hoffeld. Die Promenade soll einen Belag aus Betonpflaster-Steinen erhalten und somit wasserdurchlässig gestaltet sein. Der kleinere Parkplatz, der sich hinter der Stadthalle in Richtung Saar befindet, soll verkleinert werden, um eine attraktivere Eingangssituation zu schaffen.