Tipps für Motorradfahrer

Pünktlich mit den ersten sonnigen und wärmeren Tagen sind auch im Grünen Kreis mehr und mehr Motorradfahrer wieder unterwegs. Da Motorradfahrer nach Aussage der Polizei gefährlicher als Autofahrer leben, geben die Ordnungshüter hier einige Tipps, auf was zu achten ist. Schon vor der ersten Fahrt und zwischendurch sollten immer wieder die Funktionstüchtigkeit der Beleuchtung, der Bremsen sowie die uneingeschränkte Funktionsfähigkeit der Lenkung geprüft werden. Auch Reifendruck, Profiltiefe, Kettenspannung, Schmierung, Federung und Stoßdämpfer sollen regelmäßig kontrolliert werden. Ebenso die Befestigung der Fußrasten und aller außen befindlichen Anbauteile; dazu sollen alle Schrauben und Muttern nachgezogen werden.

Den besten passiven Schutz bietet laut Polizei neben angepasster Fahrweise ein Integralhelm mit gepolstertem Kinnbügel, der der aktuellen ECE-Norm entspricht. Die Bekleidung eines Motorradfahrers sollte neben dem obligatorischen Helm immer aus Lederkombi oder Textilgewebeanzug, Nierengurt, Handschuhen und Bikerstiefeln bestehen, schreibt die Polizei. Motorradkleidung sollte kontrastreich und reflektierend sein, nicht flattern oder die Beweglichkeit einschränken.

Vor der ersten langen Ausfahrt empfiehlt die Polizei Übungen. Dazu kann man auf einem verkehrsarmen Platz Manöver, wie Bremsen und Ausweichen, trainieren. So gewöhnen sich Zweirad-Fans wieder an die Maschine.