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Theaterwerke führen Nazi-Satire in Pfarrkirche auf

Theaterwerke führen Nazi-Satire in Pfarrkirche auf

Die Theaterwerke Bietzen führen die Nazi-Satire "Noch ist Polen nicht verloren" auf. Die Einnahmen fließen in einen guten Zweck. Zum Inhalt: Polen im Jahr 1938: Das ganze Land ist von den Nationalsozialisten besetzt. Doch das Ensemble des Posener Stadttheaters hat genug. Die Schauspieler und ihr Regisseur planen die Flucht, jedoch nicht, ohne den Nazis zuvor noch eins auszuwischen. Was genau die Truppe plant, können Zuschauer am Freitag und Samstag, 16. und 17. Juni, in der Krypta der Pfarrkirche St. Martin in Bietzen erfahren. Dann bringt das Ensemble der Theaterwerke Bietzen die Komödie "Noch ist Polen nicht verloren" auf die Bühne. Die Aufführungen beginnen um 20 Uhr; Einlass ist eine halbe Stunde vor Beginn. Der Eintritt ist frei. Jürgen Hofmanns Komödie basiert auf dem Film "Sein oder Nichtsein" von Ernst Lubitsch. "Das Stück bietet alles, was man sich wünschen kann: Tragik, Heldentum und ganz viel Humor", sagt Regisseur David Schöneberger. Die Hälfte der Zuschauerspenden und der Einnahmen aus dem Getränkeverkauf gehen an EXIT-Deutschland, eine Initiative, die ehemaligen Neo-Nazis beim Ausstieg aus der rechtsextremen Szene hilft.