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Super-Programm für die Älteren

Merzig. Mehr als 50 Stände waren in der Merziger Stadthalle aufgebaut. Hier präsentierten soziale und karitative Einrichtungen, aber auch Handwerker und Privatpersonen viele interessante Angebote für Senioren. Michael Rauch

Am Sonntagmorgen öffnete die vierte Seniorenmesse in der Merziger Stadthalle ihre Pforten, und der Besucherandrang war schon zu Beginn riesig. Die Menschen, vorwiegend älteren Jahrgangs, ließen sich an den 55 Ständen beraten, wie sie ihr Leben, wenn sie alt werden, gestalten können.

Dank an die Organisatoren



Raimund Braun, Vorsitzender des Merziger Seniorenbeirates, begrüßte die zahlreichen Gäste. Er dankte denjenigen, die sich an der Organisation der Messe beteiligt hatten. "Das Seniorenbüro, der Verein für Handel und Gewerbe und die Kreisstadt Merzig haben es erst möglich gemacht, dass diese Messe zum vierten Mal hier in der Merziger Stadthalle stattfinden kann", sagte Braun. Er gab das Wort an den Moderator der Veranstaltung, Franz-Josef Euteneuer, weiter, der mit einem Nähkasten auf die Bühne kam. Aus dem sollte Bürgermeister Marcus Hoffeld plaudern, wenn er als Schirmherr seine Grußworte an die Besucher richtet.

"Neben Kindern, Schülern, Jugendliche und deren Familien liegt mir besonders die Gruppe der älteren Menschen am Herzen", begann Hoffeld aus dem Nähkästchen zu plaudern. Dabei befinde er sich im Schulterschluss mit dem Stadtrat und der Stadtverwaltung, wenn es darum gehe, die Lebensverhältnisse der älteren Generation zu verbessern. Dies gehört nach seiner Auffassung zu den weichen Standortfaktoren einer Stadt, auf die sie noch Einfluss hätten. "Dazu zählt, ein Klima zu schaffen, das den älter werdenden Einwohnern einen deutlichen Wohlfühlfaktor in Merzig bringt." Dafür sei die heutige Veranstaltung ein wichtiger Beitrag.

"In Merzig pulsiert nicht nur das Leben, sondern es wird auch gechillt", reicht Moderator Euteneuer das Mikrofon an Peter Schill weiter. Ein Wortspiel, das wohl alle verstanden haben.

Der Vorsitzende des Vereins für Handel und Gewerbe machte seinerseits deutlich, dass sein Verein die Seniorenmesse von Anfang unterstützt habe. "Ich bin zutiefst davon beeindruckt, was hier von den ehrenamtlichen auf die Beine gestellt wird", lobt er die Organisatoren. Es sei toll, welch Super- Programm in Merzig geboten werde.

Auch diesmal ein Erfolg

Vor allem Seniorenbeirat und AG Altenhilfe hätten das in wochenlanger Arbeit geschaffen. "Natürlich mit Unterstützung der Stadtverwaltung, vor allem mit Hilfe des Amtes für Soziales, Familie und Jugend", ist von Sabine Strauch, Geschäftsführerin der AG Altenhilfe und Seniorenbüro, zu erfahren. Besonders eingesetzt habe sich Franziska Barth, die derzeit als Studentin für Gesundheitsmanagement, ein Praktikum bei der Kreisstadt absolviert. Strauch zieht denn auch schon mal Bilanz und blickt auf die vergangenen drei Messen zurück. "Wir hatten von Anfang an großen Erfolg mit der Seniorenmesse." Dies werde in diesem Jahr nicht anders sein. Vor allem das breite Angebotsspektrum sei es, was die Messe so interessant mache. Neben den sozialen und karitativen Einrichtungen seien auch Handwerker und private Anbieter dabei, wie Maria Bänsch-Schnur aus Schwemlingen. Maria Bänsch-Schnur hat in Schwemlingen eine private Wohngemeinschaft geschaffen, die komplett privat finanziert ist. Die Einrichtung nennt sich "Ewa", was "Eigenständig Wohnen im Alter" bedeutet. Damit habe sie sich einen Lebenstraum erfüllt. "Ältere Menschen sollen möglichst lange selbständig bleiben", macht sie ihre Überzeugung deutlich. In ihrer Einrichtung lebten Menschen völlig autonom in einem Einzelzimmer, mit Dusche und WC. Zudem gebe es einen gemeinsamen Wohnbereich mit Esszimmer und Garten. "Desweiteren gibt es für die Bewohner einen Versorgungsdienst rund um die Uhr", der nach Auffassung von Bänsch-Schnur, unabdingbar für die Bewohner ist. "Mir ist es wichtig, dass sich um die Menschen gekümmert wird." Eine Einrichtung mit Modellcharakter. Zumal sie sich gegen die Vereinsamung im Alter richtet. "Ewa" ist ein Angebot an Menschen, die noch nicht pflegebedürftig sind und vor allem noch mit beiden Beinen im Leben stehen.