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Sterbenden den letzten Weg erleichtern

Sterbenden den letzten Weg erleichtern

Das nächste Merzig-Waderner Hospizgespräch findet am Dienstag, 28. April um 19 Uhr, im Museum Schloss Fellenberg in Merzig statt, veranstaltet vom Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungszentrum des Caritasverbandes Saar Hochwald e.V. in Kooperation mit den Dekanaten Merzig und Losheim-Wadern.

Dr. Dietrich Wördehoff, Sanitätsrat und Palliativmediziner , wird der Frage, ob man denn Sterben nicht leichter machen kann, nachgehen. Es ist eine Frage, die gerade Angehörige oft an Ärzte oder Pflegende richten. Dem Leid eines nahestehenden Menschen zuzusehen, es zu teilen und mitaushalten zu müssen - das zählt zu den größten Aufgaben, vor die man im Leben gestellt wird. Aber empfindet der Mensch, der stirbt, das genauso? Will man ihm etwas erleichtern oder braucht der, der daneben steht, etwas, was "es" leichter macht? Ist das ein Medikament oder was verbirgt sich sonst hinter diesem Wunsch? Was ist denn eigentlich ein normaler Sterbeprozess?

Wördehoff wird hierzu unterschiedliche Aspekte aus der Perspektive der Palliativmedizin und der Ambulanten Hospizbewegung betrachten. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen.