Stadt saniert Straßen in Merzig und Brotdorf

Stadt saniert Straßen in Merzig und Brotdorf

Auftakt ist Anfang April mit der Hausbacher Straße – Land unterstützt Maßnahmen mit einem Zuschuss von rund 857 000 Euro.

(red) Mi Hilfe eines Landeszuschusses in Höhe von insgesamt 857 200 Euro wird die Kreisstadt Merzig in diesem Jahr sanierungsbedürftige Straßen im Stadtgebiet erneuern. Vorgesehen sind zunächst die Hausbacher Straße im Stadtteil Brotdorf über die komplette Länge sowie die Josefstraße zwischen Café Kahn/Kirchplatz und der Einmündung in die Trierer Straße und die Neustraße in der Merziger Innenstadt. Dies geht aus einer Mitteilung der Stadt hervor.

Die Vorplanungen zu den Sanierungsarbeiten laufen nach Angaben der Stadt auf Hochtouren. So wurde bereits in der vergangenen Woche in der Hausbacher Straße in Brotdorf mit den Vorbereitungsarbeiten zur Asphaltsanierung begonnen. Am 3./4. April wird die Asphaltdecke ab der Einmündung Provinzialstraße in zwei Bauabschnitten abgefräst. Im Anschluss daran werden die Asphaltarbeiten durchgeführt. Für die notwendigen Arbeiten müssen die Bauabschnitte für den Durchgangsverkehr gesperrt werden, Umleitungsstrecken werden entsprechend ausgeschildert sein.

Zwischen dem 27. und 31. März beginnen in der Josef- und Neustraße in Merzigs Innenstadt die Vorbereitungsarbeiten zur Asphaltsanierung. Zwischen dem 10. und 13. April werden dann die Asphaltdecken in der Josefstraße (ab dem Kirchplatz bis zur Einmündung Trierer Straße) und in der Neustraße abgefräst, bevor im Anschluss die Asphaltarbeiten durchgeführt werden. Auch diese Straßenabschnitte müssen während der Arbeiten für den Durchgangsverkehr voll gesperrt werden, der Verkehr muss entsprechend umgeleitet werden. "Während der Zeit der Vollsperrung wird mit nicht unerheblichen, aber unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet", heißt es von Seiten der Stadt.

Die Kreisstadt Merzig arbeitet bei diesen Sanierungsmaßnahmen eng mit den Energieversorgern und Kommunikationsunternehmen zusammen, um zu vermeiden, dass es zu Überschneidungen mit geplanten Baumaßnahmen der verschiedenen Institutionen kommt.

"Der Zuschuss des saarländischen Innenministeriums versetzt uns in die komfortable Lage, die Qualität dieser städtischen Straßen nachhaltig zu verbessern", erklärt Bürgermeister Marcus Hoffeld. Die Kreisstadt Merzig sei in diesem Zusammenhang besonders froh, dass sie die saarländische Kommune nach der Landeshauptstadt Saarbrücken sei, die die höchste Zuwendung aus diesem Straßenförderprogramm zur Instandsetzung kommunaler Straßen erhalte. "Nach aktuellem Stand bin ich im Hinblick auf die Kostenschätzungen sehr optimistisch, dass wir neben der Hausbacher-, Josef- und Neustraße noch finanziellen Spielraum für weitere Straßensanierungen haben werden", sagt Hoffeld. Zunächst müsse aber in Abstimmung mit den Versorgungsbetrieben geprüft werden, ob eine Sanierung im Einzelfall in den nächsten Monaten durchführbar wäre.

Auch Erster Beigeordneter Dieter Ernst als zuständiger Ressortleiter unterstreicht die Bedeutung der Maßnahmen: "Wir werden in den nächsten Monaten mindestens drei zentrale, vielbefahrene Straßen in Merzig in einen optimalen Zustand bringen. Die Straßenverhältnisse werden sich dadurch für alle Verkehrsteilnehmer maßgeblich verbessern. Damit verbunden wird sich natürlich auch das Erscheinungsbild in diesen Bereichen positiv verändern."

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Die Hausbacher Straße in Brotdorf wird neu asphaltiert. Fotos: Kreisstadt Merzig.

Anlieger müssen Geduld mitbringen Im Zusammenhang mit den Sanierungsarbeiten ist es nach Auskunft der Stadtverwaltung erforderlich, dass die Anwohner der betroffenen Bereiche in Brotdorf und der Innenstadt beziehungsweise die Patienten des Rehazentrums Kreuzberg in der Neustraße in den vorgenannten Zeiten ihre Fahrzeuge außerhalb der Baustellen parken. Das Befahren der neuen Asphaltdecke ist erst wieder möglich, wenn die Absperrungen entfernt wurden. Wie lange die Arbeiten genau andauern werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar, da die Bauarbeiten von der Witterung abhängig sind und es hierdurch zu Verschiebungen kommen kann. Es wird um Verständnis gebeten, dass es durch die Sanierungsarbeiten und mögliche kurzfristige Umstellungen zu Behinderungen kommen kann. Die Stadt sei bemüht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.