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Blättelbornweiher
Stadt: Entschlammung von Weiher technisch schwierig

Merzig. Von Christian Beckinger

  Die Kreisstadt Merzig hat nach den jüngsten Veröffentlichungen in der SZ zum Thema Blättelbornweiher nun gestern auch Stellung zu der Problematik bezogen. In ihrer Stellungnahme räumt die Stadtverwaltung ein, dass sich der Blättelbornweiher in einem schwierigen ökologischen Zustand befindet. „Bereits getroffene Maßnahmen haben nur teilweise zum Erfolg geführt. So wurden die Ansaaten durch die extrem hohe Anzahl an Wasservögeln am Aufwuchs gehindert und eine Verringerung des Vogelbestandes ist aufgrund der immer noch stattfindenden gewässerbelastenden Fütterung trotz Hinweisschildern kaum gelungen“, heißt es aus dem Rathaus.


Aus Sicht der Stadt Merzig, die nach eigener Auskunft Eigentümerin des Weihers ist und diesen an den ASV Merzig verpachtet hat, ist eine Entschlammung des Blättelbornweihers sinnvoll. „Dabei ist diese Maßnahme aus technischen Gründen schwierig umzusetzen“, teilt die Verwaltung mit.

Dennoch will man das Problem angehen, wie sich der Mitteilung  aus dem Rathaus entnehmen lässt. Darin heißt es: „Gerne nimmt sich die Kreisstadt Merzig dem Vorschlag von Detlev Birndt an und wird gemeinsam mit dem ASV Merzig und dem Fischereiverband Saar, wie bereits in der Vergangenheit in guter Zusammenarbeit geschehen, an einer Verbesserung des Weiherzustandes arbeiten.“ Und abschließend: „Gerne laden die Kreisstadt Merzig und der ASV Merzig Herrn Birndt, der kein Vorstandsamt beim ASV hat, zu einem persönlichen Gespräch ein, um mit ihm über seine Idee zu  reden, denn außer der Pressemeldung liegen der Kreisstadt Merzig von Herrn Birndt noch keine näheren Details vor.“