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Fußball
Spvgg. Merzig: Repplinger zieht schon früh die Reißleine

Merzig. Er war im Sommer angetreten, um bei den Fußballern der Spvgg. Merzig nach dem Absturz von der Landes- in die Kreisliga den Neuanfang zu forcieren. Doch nach nur fünf Liga-Partien im Traineramt zog Christian Repplinger die Reißlinie. Von Philipp Semmler

Es war wohl die 0:19-Schlappe bei Spitzenreiter SF Saarfels, die das Fass zum Überlaufen brachte: „Das war in der Tat frustrierend, das muss ich zugeben“, sagt der Ex-Zweitligaspieler von Eintracht Trier.


 Danach habe sich sein Gefühl, er helfe dem neu formierten, sehr jungen Team in der aktuellen Lage nicht weiter, manifestiert. Zuvor war Merzig schon mit vier klaren Pleiten und 3:25 Toren gestartet. Als nach Saarfels noch ein Angebot aus Luxemburg kam, teilte Repplinger Merzigs Verantwortlichen seinen Rücktritt mit – eine Entscheidung, die Stefan Konz bedauert: „Wir wären froh gewesen, wenn er weitergemacht hätte“, sagt der Vorsitzende.

Inzwischen wurde mit Andreas Schmitt ein Nachfolger gefunden, der unlängst gegen die SG Honzrath-Haustadt II als Trainer debütierte – vielversprechend, denn Merzig verlor nur 1:2. „Eine Steigerung war zuletzt klar erkennbar“, sagt Konz. Repplinger, der nun die B-Jugend von Luxemburgs Zweitliga-Absteiger CS Grevenmacher trainiert, bleibe Merzig als „stiller Berater im Hintergrund“ erhalten. An diesem Sonntag spielt die Spvgg. um 14.15 Uhr beim FC Besseringen II.