Eurosportpool: Sport-Netzwerk in der Großregion

Eurosportpool : Sport-Netzwerk in der Großregion

Der Merziger Landtagsabgeordnete Frank Wagner ist zum Präsidenten des Eurosportpools gewählt worden.

Nach Straßburg führte unlängst der Weg des Merziger CDU-Landtagsabgeordneten Frank Wagner. In der elsässischen Metropole war Wagner Teilnehmer eines grenzüberschreitenden sportpolitischen Treffens: der Zusammenkunft de so genannten Eurosportpools (ESP), an dessen Spitze Wagner steht. Der Pool hat sich zum Ziel gesetzt, in allen wesentlichen Bereichen des Sports durch Erfahrungsaustausch und praktische Angebote zu kooperieren, um so zu einem geeinten Europa beizutragen.

Es ging um wichtige Weichenstellungen: Lothringen gehörte zu den Gründungsmitgliedern des ESP, der am 16. November 1996 in Trier offiziell aus der Taufe gehoben wurde. Seit der Neugestaltung der Regionen in Frankreich am 1. Januar 2016 bildet Lothringen mit den Elsass und Champagne-Ardennes die neue Region „Grand Est“ mit Sitz in Straßburg.

Diese Fusion hat mithin eine wichtige Auswirkung auf die Zusammensetzung und die Arbeit des ESP. Bei einem Gesprächs mit dem Präsidenten von „Grand Est“, Philippe Richert, betonten die drei Vertreter des ESP die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Sport mit Luxemburg, der Wallonie in Belgien, der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens,sowie dem Saarland, Rheinland-Pfalz und nun mit dem Grand Est.

Das Saarland hat in den Jahren 2017 und 2019 den Vorsitz im Pool. Im Januar fand beim Neujahrsspringens im Zeltpalast Merzig die Mitgliederversammlung des ESP statt, und der Merziger Frank Wagner wurde für zwei Jahre zum Präsidenten gewählt. Im kommenden Jahr ist unter anderem ein großes Sportfest der Großregion in Perl geplant.

Philippe Richert sagte bei dem Treffen im Regionalrat in Straßburg seine Unterstützung zu. Jean-Paul Omeyer, Präsident der Sportkommission des Regionalrats, ist neuer Ansprechpartner für den Eurosportpool im „Grand Est“. Omeyer ist der Vater von Thierry Omeyer, der den Kasten der französischen Handball-Nationalmannschaft hütet. Der 68-Jährige wird die Koordination mit dem Regionalen Olympischen Sportbund (CROS) und den weiteren regionalen Partnern übernehmen. In den kommenden Monaten sollen die Zusammenarbeit mit Grand Est intensiviert werden, und es stehen weitere Treffen an.