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Spende über 6000 Euro an Familienzentren im Kreis Merzig-Wadern

Tolle Idee von Andreas Maurer aus Merzig : Als Geburtstagsgeschenk gab’s eine großzügige Spende für die Familienzentren im Landkreis

Es gibt Menschen, die wünschen sich zum Geburtstag ein Buch oder eine Reise. Es gibt aber auch Menschen wie Andreas Mauer, die anlässlich ihres Geburtstags anderen eine Freude machen. So hat der ehemalige Präsident des Merziger Lions-Club zu seinem 50. Geburtstags im vergangenen Oktober auf materielle Geschenke verzichtet und sich stattdessen Geldspenden an den Lions-Club gewünscht.

„Dabei kamen rund 5200 Euro zusammen“, erzählte Mauer.

Doch wem damit Gutes tun? Da brachte ihn seine Frau Anette Mauer auf die entscheidende Idee, das Geld an die Familienzentren im Landkreis zu spenden. „Ich habe dann die Summe auf 6000 Euro aufgerundet, um je einem der sechs Familienzentren im Landkreis 1000 Euro zu spenden“, sagte Mauer. Gemeinsam mit den Netzwerkerinnen der Familienzentren traf sich Mauer am Dienstag mit der Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich zur Spendenübergabe. „Eine tolle Idee, die es so noch nicht gab und die die Familienzentren so in den Vordergrund rückt“, würdigte Schlegel-Friedrich, die sich angesichts des Betrags für die Zentren freute: „Sie haben jetzt die Freiheit, damit Dinge auszuprobieren oder Projekte zu unternehmen, die im normalen Budget nicht drinstecken.“

Die Einrichtungen haben auch schon konkrete Pläne: So hat Simone Schneider vom Familienzentrum Hochwald überlegt, das Geld für Kreativ-Projekte, wie Kräuterwanderungen oder Exkursionen in die Natur, zu verwenden. „Es sollte ein Mehrwert für die Familien dabei sein“, sagte Schneider. Wünschenswert fände sie einheitliche Schilder an den Standorten der Familienzentren, um diese als solche auszuweisen. Anna-Maria Cevallos vom Familienzentrum in Beckingen würde das Geld gerne in den Spiel- und Bewegungsraum investieren,  und Jessica Weinen vom Familienzentrum in Losheim äußerte die Idee, die Spende für eine neue Raumgestaltung oder eine eine neue Schwimmkarte für „Das Bad“ in Merzig für die Nachmittagsbetreuung zu nutzen.

Fest stand für alle Netzwerkerinnen: „Was mit dem Geld geschieht, soll mit den Kindern besprochen werden.“