SPD will ebenfalls Dependance der Kreuzbergschule in Bietzen

Bietzen : SPD will Dependance der Kreuzbergschule in Bietzen

 Neben der CDU fordert auch die SPD in Merzig, dass nach der zum Jahresende bevorstehenden Schließung der privaten Forscherschule in Bietzen das dortige Schulgebäude als Dependance der Merziger Kreuzbergschule genutzt wird.

Die Kreisvorsitzende Martina Holzner und der Fraktionsvorsitzende Manfred Klein machten sich namens der SPD-Stadtratsfraktion für eine erneute Prüfung der Entzerrung des Schulstandortes Kreuzbergschule stark.

Holzner und Klein könnten sich vorstellen, die Schule in Bietzen, die sich in städtischem Eigentum befindet und 2008 geschlossen worden war, wieder zu eröffnen, und fordern die Verwaltung auf, eine mögliche Bedarfsprüfung im Rahmen der Schulentwicklung und eine Beratung in den städtischen Gremien vorzunehmen. In ähnlicher Form hatte sich am Dienstag auch die Merziger CDU gegenüber unserer Redaktion geäußert. Allerdings beanspruchen die Merziger Sozialdemokraten die Urheberschaft für diesen Vorschlag für sich: Ein entsprechender Antrag der SPD-Fraktion liege bereits seit Montag beim Merziger Bürgermeister Marcus Hoffeld vor.

„Die Situation an der Kreuzbergschule ist nach wie vor sehr beengt und trotz der Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen und der guten Arbeit der Lehrkräfte und Pädagogen vor Ort gibt es nicht ausreichend Platz für die Schülerinnen und Schüler“, erklären Holzner und Klein gegenüber der SZ. Daher sehen sie in der Einrichtung einer Dependance für die Schüler auf dem Bietzerberg eine gute Lösungsmöglichkeit für dieses Problem.

„Die Wiedereröffnung der Schule in Bietzen wäre ein echter Gewinn für Schülerinnen und Schüler“, findet Holzner. „Wir hoffen auf eine positive Beratung in den Gremien uns würden uns freuen, wenn die Bietzerberger Kinder und vielleicht auch Kinder aus nahen gelegenen Bezirken in Merzig bald mehr Platz und ein attraktiveres Lernangebot hätten“, ergänzt Fraktionschef Manfred Klein.

Mehr von Saarbrücker Zeitung