Spaziergang in die Vergangenheit

Spaziergang in die Vergangenheit

Merchingen. Rund 100 Interessierte haben am Sonntag den Merchinger Dorfgeschichtsweg erstmalig erkundet. "Unsere Heimatvereins-Mitglieder Wolfgang Reget und Josef Bohr haben die Geschichte unseres Dorfes zusammengetragen", erläuterte Merchingens Ortsvorsteher Helmut Hoff am Start zur ersten von vier Führungen, die sich über den ganzen Sonntag verteilten

Merchingen. Rund 100 Interessierte haben am Sonntag den Merchinger Dorfgeschichtsweg erstmalig erkundet. "Unsere Heimatvereins-Mitglieder Wolfgang Reget und Josef Bohr haben die Geschichte unseres Dorfes zusammengetragen", erläuterte Merchingens Ortsvorsteher Helmut Hoff am Start zur ersten von vier Führungen, die sich über den ganzen Sonntag verteilten. Die Idee, die Historie des Dorfes auf Tafeln zu bringen, sei bereits 2008 geboren worden."Durch die vorhandenen Heimatbücher gab es gute Grundlagen, und Bohr und Reget haben sich der Sache angenommen", sagte Hoff. Im vergangenen Jahr habe man die Hinweistafeln fertiggestellt und an exponierten Stellen im Dorf aufgestellt. Sechs Tafeln zeigen nun - über rund 3,2 Kilometer verteilt - den Verlauf der Historie des Dorfes.

Der Ausblick lohnt sich

Der Rundweg führt vom Vereinshaus über den ehemaligen Friedhof zum Grenzstein am Karthäuserweg und weiter bis zur Kirche. Von dort geht es weiter über den Clemens-Holzmeister-Weg zum Kreuz auf dem Galgenberg. Der Abstieg führt an der Marienkapelle vorbei zum Spielplatz und dann durch den Langgarten zurück bis in die Fellerei. Die vorerst letzte Tafel, die dort zu besichtigen ist, kündet von der Merchinger Landwirtschaft.

"Wir wollen diese wirklich gute Arbeit unseres Heimatvereins einem breiten Publikum zugänglich machen", meinte der Ortsvorsteher. Die Wanderer am Sonntag waren begeistert. Auf ihrem Weg begegneten sie den markantesten Punkten des Dorfes, erfuhren vieles über altes Brauchtum und Tradition. Der Blick vom Galgenberg über das Dorf entschädigte für den anstrengenden Anstieg. An der Marienkapelle waren sich alle Teilnehmer einig: "Diese Kapelle ist ein wahres Kleinod."