Sparkasse Merzig-Wadern begrüßt 14 neue Auszubildende und 11 Praktikanten

Azubis in Merzig : „Ab dem ersten Tag richtig Gas geben“

Für 14 junge Menschen hat die Ausbildung bei der Sparkasse Merzig-Wadern begonnen – mit warmen Worten und einigen Infos.

Bei der Sparkasse Merzig-Wadern sind Anfang August 14 junge Leute in das Berufsleben gestartet. Zwölf Männer und eine junge Frau begannen ihr zweieinhalbjähriges Ausbildungsverhältnis als Bankkaufleute. Nach fünf Jahren wird nun auch wieder ein Schulabgänger als Fachinformatiker für Systemintegration ausgebildet. Zusätzlich können sieben Absolventinnen und vier Absolventen der Fachoberschule Wirtschaft, die sich für eine kaufmännische Ausrichtung entschieden haben, bei ihrem einjährigen Praktikum Erkenntnisse für ihre spätere Berufswahl gewinnen.

Frank Jakobs, Vorsitzender des Vorstandes, ließ es sich nicht nehmen, die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich zu begrüßen mit den Worten: „Heute ist ein besonderer Tag, weil für Sie eine wunderbare und spannende Zeit beginnt.“ Sein spontaner Vorschlag für eine kurze Vorstellungsrunde offenbarte viele Einblicke in die persönlichen Interessen, Vorstellungen und Ziele der angehenden Banker.

Mit einem Rückblick auf die 162-jährige Geschichte des Kreditinstitutes, das vor einem Vierteljahrhundert, am 1. Januar 1994, mit den beiden eigenständigen Kreissparkassen Merzig und Wadern zur heutigen Sparkasse Merzig-Wadern fusionierte, startete Jakobs seine Präsentation. Der aktuelle organisatorische Aufbau, die nach seinen Worten hohe Präsenz im gesamten Landkreis mit 55 Vertriebsstellen und die Einbindung in eine starke Finanzgruppe erläuterte er ebenso wie geschäftspolitische Kennzahlen und die „außerordentlich guten“ Sozialleistungen für die fast 400 Mitarbeiter.

Bernd Kaiser, Abteilungsleiter Personalentwicklung und -verwaltung, Ausbildungsleiter Michael Gillenberg, die stellvertretende Personalratsvorsitzende Esther Reichrath, die Frauenbeauftragte Jutta Kiefer, Andreas Burch, Leiter der Orga-Gesamt-IT, sowie Philipp Krangemann als Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung wiesen auf die Bedeutung einer erfolgreichen Berufsausbildung hin und boten den Berufsanfängern ihre Unterstützung an.

„Auf den Tag genau vor 32 Jahren habe ich hier meine Ausbildung begonnen und der Ausbildungsleiter hieß Bernd Kaiser“, blickte Jakobs auch auf seinen Berufseinstieg zurück und verdeutlichte damit, dass erfolgreichen Mitarbeitern alle Karrierewege offen stünden. Für Kaiser war es damals der erste Ausbildungsjahrgang, den er betreute. Als Personalchef begrüße er jetzt zum letzten Mal die Neuen, denn er werde Anfang nächsten Jahres in Ruhestand gehen, sagte Jakobs. „Und mit Michael Gillenberg steht sein Nachfolger als Leiter der Personalabteilung auch schon fest“, ergänzte er.

Aus eigener Erfahrung appellierte der Sparkassenchef an die neuen Auszubildenden: „Sie müssen ab dem ersten Tag richtig Gas geben, auch in der Berufsschule.“ Dann würde das bis zum Ende der Ausbildung, ist er überzeugt, „wie am Schnürchen durchlaufen“. Aufgrund der Altersstruktur bei der Sparkasse Merzig-Wadern, die mit aktuell 31 Auszubildenden eine „überdurchschnittlich hohe Ausbildungsquote“ vorweisen könne, hätten sie große Chancen, sich schnell weiterzuentwickeln. „Wir brauchen Sie. Dafür bieten wir Ihnen einen attraktiven Arbeitsplatz und volle Unterstützung. Bei entsprechenden Leistungen stehen Ihnen bei uns alle Türen offen“, lautete seine Botschaft.

Ein mehrtägiges Einführungsseminar stand für die angehenden Banker an. Neben Grundlageninformationen gehörten zu den Schwerpunkten unter anderem die Themen Digitalisierung und Barrierefreiheit sowie ein Teamtraining im Merziger Kletterhafen. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr biete man auch wieder ein videobasiertes Lernangebot für die gesamte Ausbildungsdauer als zusätzliche Unterstützung an, erläuterte Ausbildungsleiter Gillenberg. Mit den neuen Auszubildenden und Praktikanten gibt die Sparkasse insgesamt 42 jungen Menschen die Chance, den Beruf des Bankkaufmanns oder Fachinformatikers zu erlernen sowie sich im Rahmen eines Betriebspraktikums auf einen künftigen kaufmännischen Arbeitsbereich vorzubereiten.

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