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Sozialdemokraten der Arbeitsgemeinschaft 60 plus wählten neue Führungsspitze

Merzig. Helmut Wagner wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus (AG 60 plus) im Landkreis Merzig-Wadern gewählt. Er tritt die Nachfolge von Bernhard Rehlinger an, der fast 13 Jahre Chef war. mtn

Helmut Wagner heißt der neue Vorsitzende der AG 60 plus. Seine Stellvertreter sind Renate Kirsch und Albert Lang, der auch als Schriftführer fungiert. Die Organisationsleitung haben Helmut Wagner und Albert Lang inne. Als Beisitzer wurden gewählt: Walburga Biniwersi, Zofia Pinazza-Demcza, Christa-Maria Lackas, Bertina Nollmeyer, Ernst Kollmann, Horst Schuster, Dieter Lion, Georg Axt, Bernd Lehnen, Horst Grundmann, Hans Hamel, Friedel Großmann und Bernd Holz.

Der bisherige Vorsitzende, Bernhard Rehlinger, der diesen Posten fast 13 Jahre innehatte, wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Rehlinger bezeichnete die Merzig-Waderner AG 60 plus als "jüngste, aber auch eine der aktivsten der SPD-Arbeitsgemeinschaften". Sie werde in diesem Jahr 20 Jahre alt und mache sich stark für ein Miteinander der Generationen. "Der AG 60 plus gehören automatisch alle SPD-Parteimitglieder ab 60 Jahren an - derzeit etwa 8000 Menschen. Das sind mehr als 40 Prozent der Parteimitglieder, ein riesiges Potenzial an Erfahrung und Wissen", befand Rehlinger.

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Stefan Krutten sprach zur Lage der Schraubenfabrik Whitesell in Beckingen. Dort stehe offenbar ein massiver Stellen-Abbau bevor, zahlreiche Beschäftigte könnten ihre Arbeitsplätze verlieren. Hier gelte es entgegen zu wirken. Die frühere Ministerin Marianne Granz stellte zwei Projekte vor: Beim Verein Euro'page Saar-Lor-Lux sollen ältere Menschen junge treffen und generationsübergreifende, deutsch-französische Gesprächskreise gebildet werden. "Im ‚Cafe des Ages' begegnen sich in ungezwungener Atmosphäre verschiedene Alters- und Berufsgruppen, die sich durch den gemeinsamen Austausch nicht nur verstehen lernen, sondern einander helfen", schilderte sie. Ein neues Verständnis zwischen den Generationen solle das Ziel sein.