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SHG informiert über Covid-19 und gibt Rat bei Problemen

Merzig : „Krisentelefon zur Corona-Krise“ wird freigeschaltet

Kinder, Jugendliche und Familien erhalten am SHG-Klinikum Merzig Rat bei emotionalen, sozialen oder psychischen Problemen.

Bei der Kinder- und Jugendpsychiatrie im SHG-Klinikum Merzig gibt es ab Montag, 23. März, ein „Krisentelefon zur Corona-Krise“. Kinder, Jugendliche und Familien erhalten dort Rat bei emotionalen, sozialen oder psychischen Problemen, die sich aus der aktuellen Krisensituation ergeben. Erfahrene Fachleute stehen dort täglich von 9 Uhr bis 17 Uhr unter den Telefonnummern (0 68 61) 7 05 17 51 und (0 68 61) 7 05 19 91 bereit. Das teilte das Klinikum mit.

„Die aktuelle Situation setzt viele bisherige Sicherheiten und auch Abläufe unseres Lebensalltags in ungeahnter Weise außer Kraft“, erklärt der leitende Psychologe Roman Faas. Entlastende Faktoren wie Schule, Kindergarten, Vereinsleben und mehr fielen weg und es komme – oft unter räumlicher Enge und bei Sorgen um Gesundheit und Zukunft - zu längeren Zeiten engen Zusammenseins. „Das bleibt nicht immer ohne Probleme, und da kann unser Krisentelefon vielleicht weiterhelfen, zumindest aber einen guten Rat geben“.

Die SHG-Kinder- und Jugendpsychiatrie in Merzig verfügt über zwei Tageskliniken mit insgesamt 23 Behandlungsplätzen und eine Institutsambulanz. Behandelt werden dort beispielsweise Kinder, die unter emotionalen Störungen, Störungen des Sozialverhaltens, Aufmerksamkeitsdefiziten oder Hyperaktivität leiden.

Auch per e-mail kann man sich bei den Fachleuten melden und Fragen stellen, und zwar unter krisenberatung-kjp@mzg.shg-kliniken.de