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Selbsthilfegruppe Diabetiker im Kreis trifft sich am 12. Februar in Merzig

Erfahrungsaustausch : Für Diabetiker erlaubt oder tabu?

Um schwerwiegende Folgeerkrankungen zu vermeiden, müssen Diabetiker sich ganz bewusst ernähren – aber was ist wirklich tabu im Speiseplan?

Wenn Menschen mit Diabetes mellitus in guter ärztlicher Behandlung sind, dann sind sie auch genau die Patienten, die ganz gesund essen und trinken. Sie wissen Bescheid, wie viele Kohlehydrate, wie viel Zucker, sie mit ihren Mahlzeiten aufnehmen dürfen, ohne den Blutzuckerspiegel zu sehr aus dem Lot zu bringen. Sie essen also tatsächlich gesünder als viele andere Menschen, die einfach alles zu sich nehmen, was ihnen schmeckt.

Was macht denn aber der gut geschulte Diabetiker, wenn Weihnachtsplätzchen und Christstollen auf dem Tisch stehen, oder wenn zum feinen Sonntagsbraten leckere Serviettenknödel oder Kartoffelklöße serviert werden? Kann er auch mal schlemmen oder muss er wirklich auf die Geburtstagstorte und auf die Fastnachtskrapfen verzichten? Darüber und über andere Dinge, die für Diabetiker wichtig sind, unterhalten sich die Teilnehmer am Treffen der Diabetiker-Selbsthilfegruppe in Merzig.

Termin ist Mittwoch, 12. Februar, von 15 bis 17 Uhr im Café des Mehrgenerationenhauses in Merzig, Am Seffersbach 5. Der Austausch von eigenen Erfahrungen mit dem Diabetes und seiner Behandlung ist für die betroffenen Patienten und ihr persönliches Umfeld sehr wichtig, denn auch der beste Arzt kann in seiner Sprechstunde nicht genug auf die Probleme seiner Zuckerpatienten eingehen, dafür hat der Arzt einfach zu wenig Zeit. Die Diabetesberaterinnen und die Diabetesassistentinnen in den Arztpraxen schulen zwar die Diabetiker im Bereich Ernährung, aber die Berichte und Informationen der Leidensgenossen untereinander sind durch nichts zu ersetzen. In der Selbsthilfegruppe können die Diabetiker von den Erfahrungen und Erlebnissen der anderen direkt profitieren. Die Teilnahme an den Treffen des Diabetikerbundes sind kostenfrei.

Kontakt: Edgar Hübschen, Merzig, Tel. (0 68 61) 54 94, oder Doris Petzinger, Perl, Tel. (0 68 67) 52 54.