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Schulzeitung „Am Stefansberg“ in Merzig Ausgabe 2021 erschienen

Neue Schülerzeitung des GaS Merzig : Ein Mega-Thema: Schulalltag in der Coronazeit

Auf 104 Seiten informiert die neue Broschüre über vieles rund um die Schule.

Kein Präsenzunterricht, keine Arbeitsgemeinschaften, nicht einmal Schüler – das war seit Frühjahr des vergangenen Jahres über viele Wochen Alltag an den Schulen des Saarlandes. Die Corona-Pandemie hat den schulischen Alltag von Grund auf verändert – nicht aber das Erscheinen der Schulzeitung verhindert. „Klar wurde auch die Schulzeitung in diesem Jahr unter erschwerten Bedingungen erstellt. Die Bandbreite der Events, über die wir berichten und die uns in den Jahren zuvor eigentlich immer vor die Qual der Wahl gestellt haben, war deutlich überschaubarer. Auch wir mussten vieles aus dem Homeoffice recherchieren und organisieren. Aber ich glaube, am Ende ist es uns trotzdem gelungen, eine informative, abwechslungsreiche und bunte Schulzeitung zusammenzustellen“, erzählt Mirjam Nayman. Sie ist Lehrerin am Merziger Gymnasium am Stefansberg (GaS) und gemeinsam mit ihren Kollegen Kerstin Bommersbach und Maximilian Schütz für das jährliche Erscheinen der Schulzeitung mit dem Titel „Am Stefansberg“ verantwortlich.

„Die Schüler freuen sich immer darauf, denn die Zeitung gibt ihnen die Möglichkeit, das letzte Jahr mit all seinen Highlights Revue passieren zu lassen“, weiß auch Schulleiter Albert Ehl um die Wertigkeit der Schulzeitung, besonders in einer Zeit wie dieser: „In diesem Jahr heißt das auch, in Erinnerungen zu schwelgen an Zeiten, in denen die Welt noch in Ordnung und Schule noch Präsenzunterricht war, aber auch zu sehen, wie sehr die Corona-Pandemie das Lernen verändert, aber auch das Erlernen neuer Kompetenzen ermöglicht hat, wie zum Beispiel den Umgang mit neuen Medien und auch das Lernen mit unserer Schulcloud.“

Der erste Blick der Schüler fällt in diesem Jahr ganz sicher auf die vielen Fotos mit all den Mitschülern, die sie so lange nicht gesehen haben. „Die aktuellen Klassenfotos werden ohnehin immer zuerst bestaunt und natürlich auch kommentiert“, weiß Kerstin Bommersbach aus langjähriger Erfahrung, „Danach widmen sich die Schüler dann intensiv den verschiedensten Berichten.“ In diesem Jahr umfasst die Zeitung 104 Seiten. Die meisten Artikel haben die Schüler selbst oder auch verschiedene Lehrer geschrieben. Ein großes Thema ist dabei natürlich der schulische Alltag unter Corona-Bedingungen mit seinen neuen Herausforderungen, etwa die besonderen Umstände des Abiturs, das unter dem Namen „Coronabi 2020“ sicher in die Geschichte eingehen wird. Aber auch die verschiedenen Wettbewerbe, die vor oder trotz Corona stattfinden können, stehen im Blickpunkt, zumal die GaS-Schüler hier wieder beachtliche Erfolge feiern konnten.

Neben zahllosen Preisen in verschiedenen Wettbewerben des MINT-Bereichs, der die Fächer Mathematik, Informatik Naturwissenschaften und Technik umfasst, konnten die GaS-Schüler auch einen Doppelsieg beim landesweiten Malwettbewerb zum Thema „Schulradeln“ feiern. Erfolgreich war die Schule auch beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen. Hier konnte eine Gruppe der Jahrgangsstufe 9 mit ihrem Filmbeitrag sogar den Landessieg für sich verbuchen, die Fahrt zum Bundesfinale nach Berlin musste – coronabedingt – allerdings leider ausfallen. „Beim europäischen Wettbewerb konnte unsere Film-AG sogar einen Bundessieg feiern und stand am Ende trotz vieler Konkurrenten aus ganz Deutschland ganz oben auf dem Treppchen“, berichtet Maximilian Schütz nicht ohne Stolz.

Aber nicht nur die Erfolge, sondern die Tatsache, dass es trotz der Pandemie gelungen ist, gewohnte Aktivitäten aufrechtzuerhalten, findet Schütz bemerkenswert. „Die Artikel in der Schulzeitung zeigen, dass viele Arbeitsgemeinschaften trotz der schwierigen Bedingungen weitergeführt werden konnten, entweder im Klassenverband, über verschiedene Räume verteilt oder in einigen Fällen auch unter freiem Himmel. Hier haben es Schüler und Lehrer gemeinsam geschafft, neue und kreative Lösungen zu finden.“ Das gilt auch für das Redaktionsteam der Schulzeitung, das in diesem Jahr auch innovative Ideen wie den vom Medienteam der Schule neu angelegten Instagram-Account aufgegriffen hat.

Auch Events wie Klassenfahrten und Exkursionen, die noch stattfinden konnten, und soziale Aktivitäten wie die Weihnachtsspendenaktion, Unterstützung der Indienhilfe oder des Kältebusses in Saarbrücken kommen in der neuen „Am Stefansberg“-Ausgabe nicht zu kurz. „Unsere Schulzeitung versteht sich als Chronik des abgelaufenen Schuljahres, enthält aber auch wichtige Informationen zum Schulalltag“, fasst Kerstin Bommersbach zusammen.

So informiert die Broschüre über Sprechstundentermine, Ansprechpartner und Veränderungen im Lehrerkollegium: In den Ruhestand gegangene Kollegen werden verabschiedet, neue Lehrer vorgestellt. „Daher erfreut sich die Zeitung nicht nur bei Schülern, Eltern und Lehrern großer Beliebtheit, sondern auch die Ehemaligen verschaffen sich mit ihrer Hilfe gerne einen Überblick darüber, was sich an ihrer alten Schule alles verändert hat“, weiß Schulleiter Albert Ehl, und hofft, dass auch die zukünftigen Schüler und ihre Eltern sich mithilfe der Schulzeitung umfassend über den Schulalltag und die Angebote am GaS informieren können.

„Daher ist unsere Zeitung normalerweise auch pünktlich zum Abend der offenen Tür, der Informationsveranstaltung für die künftigen Fünftklässler und ihre Eltern, erschienen“, erklärt der Schulleiter und muss auch hier - wie so oft in diesem Schuljahr – improvisieren: „Da der Abend der offenen Tür in diesem Jahr pandemiebedingt erstmals nicht wie gewohnt stattfinden kann, bieten wir interessierten Schülern und ihren Eltern über die eigens eingerichtete Info-Homepage „stefansberg4u.de“ die Möglichkeit, sich auf einen virtuellen Rundgang durch die Schule zu begeben und durch verschiedene Videoclips unser Schulleben kennenzulernen – oder eben über die Schulzeitung.“

Die Zeitung ist ab sofort zum Preis von fünf Euro im Sekretariat des Gymnasiums am Stefansberg erhältlich. Da zurzeit nur wenige Schüler im Präsenzunterricht sind, ist in diesem Jahr ein Postversand möglich. Dazu muss ein Betrag von sieben Euro (fünf Euro für die Schulzeitung plus zwei Euro für Porto und Verpackung) auf das Schulkonto überwiesen werden (Konto-Nummer: DE 6759 3510 4001 0050 2384) mit dem Verwendungszweck „Schulzeitung“ sowie dem Namen und Anschrift.