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Austausch
Schüleraustausch fördert Gemeinsamkeiten

Die Teilnehmer des Robert-Schuman-Programms aus Merzig, Frankreich und Belgien.
Die Teilnehmer des Robert-Schuman-Programms aus Merzig, Frankreich und Belgien. FOTO: Albert Ehl
Merzig. Das Schuman-Programm bringt Schüler aus verschiedenen Ländern im Gymnasium am Stefansberg in Merzig zusammen.

Französische und belgische Austauschschüler waren zu Gast am Gymnasium am Stefansberg. Auch in diesem Jahr ermöglichte das Schuman-Programm neun Schülerinnen und Schülern aus Lothringen und Wallonien einen Einblick in den Schulalltag am Gymnasium am Stefansberg.



Zwei Wochen verbrachten die Austauschschüler in ihren Gastfamilien und nahmen am regulären Unterricht ihrer Gastschüler in Merzig teil. Bereits im September verbrachten die deutschen Schüler der 8. und 9. Klassenstufe ihren Aufenthalt in Frankreich oder Belgien, und die Vorfreude auf den Gegenbesuch war groß.

Neben Unternehmungen in der Region stand unter der Woche Unterricht auf dem Programm. „An französischen Schulen ist vieles strenger“, stellten die Gastschüler während ihres Aufenthalts am Gymnasium am Stefansberg fest. „In Frankreich ist das Schulgelände eingezäunt, sodass man es nicht unerlaubt verlassen kann“, berichtete eine französische Schülerin, erstaunt über die Freiheiten, die die deutschen Schüler genießen.

Als besonders angenehm wurde empfunden, dass der Unterricht nicht wie in Frankreich erst gegen 17 Uhr, sondern viel früher endet. Angetan waren die französischen Gäste von der freundlichen Atmosphäre am GaS und dem angenehm lockeren, aber respektvollen Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern. Sie fühlten sich in ihren Austauschfamilien sehr wohl und waren dankbar für die vielen Erlebnisse und Unternehmungen, die gemeinsam gemacht wurden.

Durch das Schuman-Programm werden neben der Förderung des Selbstvertrauens und des eigenverantwortlichen Handelns auch Schlüsselkompetenzen des interkulturellen Lernens vermittelt. Am Abschlusstreffen waren sich die Teilnehmer aus den drei Ländern  einig: Durch den Austausch haben sie sprachliche Fortschritte gemacht, konnten neue Erfahrungen sammeln und haben neue Freunde gefunden.

So fiel der Abschied nach den zwei gemeinsam erlebten Wochen zwar schwer, zukünftige Treffen werden aber bereits geplant.