Schüler der Jean-François-Boch-Schule im Einsatz für Integration in Berlin

Schüler der Jean-François-Boch-Schule in Berlin : Im Einsatz für Demokratie und Integration

Für sechs Schüler der Jean-François-Boch-Schule ging es vor kurzem nach Berlin: Grund dafür war ihre Teilnahme am „Tag der Talente“, einer jährlichen Veranstaltung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, für den zirka 300 Schüler aus ganz Deutschland eingeladen werden und in ihrer jeweiligen Disziplin bundesweite Auszeichnungen für besondere Leistungen erhalten.

Die Schüler des Berufsbildungszentrums (BBZ) präsentierten dort ihr Engagement im „Buddy-Projekt“, dem Integrationsprojekt am BBZ, mit dem die Integration zugewanderter junger Menschen und die Vermittlung interkultureller Kompetenz in der Schulgemeinschaft gefördert wird. In diesem Projekt engagieren sich Schüler aller Schulformen des Berufsbildungszentrums. Die Initiative wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und nun vom Wettbewerb Demokratisch Handeln für den „Tag der Talente“ nominiert.

Begleitet von Projektleiterin Sonja Al-Samaraie konnten Heidi Saad und Sama Sisamci sowie Obaida Al Krad, Bilal Almslam, Yosef Salamana und Renas Yalak die dreitägige Reise nach Berlin antreten. Den Jugendlichen wurde ein Programm geboten, dessen Höhepunkt die Begegnung mit Bundesministerin Anja Karliczek und dem Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar war. In seinem Festvortrag mit dem Titel „Der große Umbruch“ beleuchtete der Physiker und Journalist Chancen und Gefahren von künstlicher Intelligenz. Yogeshwar lobte die Kreativität und das Engagement der 300 Schüler. Mit einmaligen Erinnerungen und zahlreichen neuen Kontakten traten die Merziger Talente schließlich die Heimreise an.

Der „Tag der Talente“ findet seit 2006 als Austauschplattform für Denker und Kreative, aber auch als Belohnung für besonders engagierte junge Menschen statt. Themenschwerpunkt in diesem Jahr war die künstliche Intelligenz.

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