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Schiedsrichter kicken bei ihrem eigenen Mastersfinale

Schiedsrichter kicken bei ihrem eigenen Mastersfinale

Die Schiedsrichter des Saarländischen Fußball-Verbandes (SFV) verschaffen nicht nur den Regeln auf den Sportplätzen Geltung. Sie können auch selbst gut kicken. Das beweisen sie mittlerweile schon 20 Jahre lang beim Volksbanken-Masters.

An diesem Samstag ist es wieder soweit. Während am Sonntag die Aktiven in Völklingen beim Masters spielen, ermitteln acht Schiedsrichterteams in der Seffersbachhalle in Brotdorf ab 14 Uhr ihren Sieger. Die Halbfinals sind ab 17.50 Uhr, das Endspiel ab 18.50 Uhr vorgesehen. Jeweils zwei Teams kommen aus den Kreisen Nord, Ost, Süd und West. Ausrichter ist die Schiedsrichtergruppe Merzig, Titelverteidiger die Gruppe Höcherberg (Kreis Ost).

"Das Schiedsrichter-Masters ist der sportliche Höhepunkt für diejenigen, die das ganze Jahr über als Regelwächter die Spiele leiten", sagt SFV-Präsident Franz-Josef Schumann. "Es ist gut, dass die Schiedsrichter zuweilen auch selbst spielen und in die - fairen - Zweikämpfe gehen. Somit erfahren sie selbst, worüber sie sonst zu urteilen haben." Ein Kompliment machte der Präsident den Unparteiischen auch noch, denn sie trugen maßgeblich mit dazu bei, dass die 47 Turniere der Aktiven, die nach den neuen Futsal-Regeln gepfiffen wurden, zu einem Erfolg wurden.

"Für uns Schiedsrichter ist aber auch der gesellige Teil, das Zusammenkommen und das Austauschen von Erfahrungen, ein wichtiger Aspekt. Das dient der Stärkung der Kameradschaft", sagt Verbandsschiedsrichter-Obmann Heribert Ohlmann.

In Gruppe A spielen die Schiri-Gruppen Schaumberg (Sieger im Kreis Nord), Höcherberg (Sieger Ost), Wadgassen (Zweiter West) und Obere Saar (Zweiter Süd). Die Gruppe B besteht aus den Schiedsrichtern der Gruppen Ill (Zweiter Nord), St. Ingbert (Zweiter Ost), Saar-Mosel (Sieger West) und Völklingen-Warndt (Sieger Süd).