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Hilbringen
Särkover feiern närrisches Jubiläum

Stefan Regert (r.), Vizepräsident des Verbandes Saarländischer Karnevalsvereine, gratuliert Jürgen Schoppe und Daniel Barth zu 5 x 11 Jahren Särkover Narrengilde.
Stefan Regert (r.), Vizepräsident des Verbandes Saarländischer Karnevalsvereine, gratuliert Jürgen Schoppe und Daniel Barth zu 5 x 11 Jahren Särkover Narrengilde. FOTO: Werner Krewer
Hilbringen. 5 x 11 Jahre – das ließ sich die Särkover Narrengilde nicht nehmen, dieses Jubiläum mit vielen Gästen und Freunden gebührend zu feiern. Von Ute Keil

55 Jahre - da ist bei den meisten Leuten der erste Lack ab. Nicht so bei der Särkover Narrengilde, die mit Glanz und Gloria und viel Fröhlichkeit ihre fünf mal elf Jahre feierte. Mit von der Partie waren bei dem Kommersabend einen Tag vor der offiziellen Kappensitzung viele Mitglieder befreundeter Vereine und ein beachtliches Aufgebot an VSK-Honoratioren.



Das Fanfarencorps „Die Särkover“, seit ewigen Zeiten eng mit der Narrengilde verbandelt, schmetterte unter der Leitung von Klaus Wallrich ein Stimmungslied nach dem anderen. Hoch oben thronte der Elferrat, aus dessen Reihen auch der aktuelle Prinz entsprungen ist. Johannes I. und seine Prinzessin Nadja I. versprachen dem Volk eine supertolle Jubiläumssession. Auch die kleinen Narren werden unter der Regentschaft von Lee-Marie I. und Denniz I. voll auf ihre Kosten kommen.

Vereinspräsident Jürgen Schoppe hielt einen kleinen Rückblick auf die letzten Jahre, in denen sich dank des ehrenamtlichen Einsatzes vieler Mitglieder eine Menge getan habe. Namentlich erwähnte er Christiane Barth-Neusius, die ein neues Bühnenbild entworfen und gestaltet hat.

Mit einem „Becherrap“ und einigen flotten Melodien erfreute das Jugendorchester Euterpe unter der Leitung von Stefan Barth die Zuschauer.

So ein Becherrap sieht leicht und nett aus, aber wer das schon einmal ausprobiert und fluchend seinen fortgerollten Becher wieder eingesammelt hat, weiß so eine Darbietung zu würdigen.

Viele schöne Tänze hatten die Aktiven mit ihren Trainerinnen einstudiert, sei es im rot-weißen Gardekostüm, als „Krieger des Friedens“ oder zu vorgerückter Stunde als „Bräute einmal anders“. Ein „Alleswisser“ glänzte mit seinen geistigen Errungenschaften, und Putzfrau Gisela Propper lästerte über speckige Beine in Netzstrümpfen, Jogger, die sich schon früh im Dunklen mit Grubenlampen auf der Stirn durch die Landschaft quälen und stellte sicher, dass CSD keine Schwesternpartei der CSU ist, sondern eine Abkürzung für Christopher Street Day.

Grüße und Glückwünsche zum närrischen Jubiläum der Särkover kamen von VSK-Vizepräsident Stefan Regert, Merzigs Bürgermeister Marcus Hoffeld, Ortsvorsteher Stefan Dorbach und vielen befreundeten Vereinen. Nach den stimmgewaltigen „Lustigen Sängern“ mit ihrem Vorsitzenden Horst Bohrofen, den Partystimmung verbreitenden „Särkov-Sisters“ und einem rauschenden Finale wurde noch lange bei den Klängen der Band Tinitus gefeiert.