| 20:14 Uhr

Fußball-Verbandsliga
Punkte-Regen nach der Rot-Flut?

Thorsten 
Sünnen
Thorsten Sünnen FOTO: Erich Brücker
Brotdorf. Fußball-Verbandsligist FC Brotdorf hofft im Derby gegen Perl auf eine Trendwende. Von David Benedyczuk

Das jüngste Kreisduell endete für Fußball-Verbandsligist FC Brotdorf mit der nächsten Enttäuschung: 1:3 gegen den SV Wahlen-Niederlosheim, dritte Pleite in Folge, trotz passabler erster Hälfte. „Die Enttäuschung ist groß – willkommen unten drin“, sagte FCB-Trainer Thorsten Sünnen danach. Noch liegt sein Team auf dem sicheren Rang zwölf, allerdings sollte die Talfahrt zeitnah enden – ebenso wie die jüngste Rot-Flut mit fünf Feldverweisen in drei Spielen. „Bis auf einen waren die alle selbstverschuldet. Das ist inakzeptabel und mit ein Grund für die Misere“, fordert Sünnen fortan mehr Disziplin.


Sonst dürfte es im nächsten Kreisduell am Ostermontag, 15 Uhr, gegen die SG Perl-Besch mit der – passend zum Anlass – anvisierten fußballerischen Auferstehung schwer werden. Neben Tim Lötsch, der gegen Wahlen-Niederlosheim kurz vor der Pause die Notbremse zog, ist gegen den Ligafünften auch Mohammed Chahrour gesperrt. Dennoch sagt Sünnen: „Wir haben im Training gut gearbeitet. Ich denke, alle haben jetzt verstanden, in welcher Lage wir sind – und dass wir als Mannschaft zusammenhalten müssen.“ Er hat auch das Hinspiel, das trotz Führung mit 1:2 endete, noch im Hinterkopf: „Das war sehr bitter, dafür wollen wir uns revanchieren und den Perlern, passend zu Ostern, ein paar Eier ins Nest legen“, so Sünnen.

Das gelang dem 1. FC Reimsbach mit bislang 18 Toren unter allen Teams der Liga am schlechtesten – wobei das jüngste 3:1 über den FC Noswendel Wadern nicht nur das Ende der Pleiten-Serie von fünf Spielen, sondern auch ein Mut machendes Novum brachte: Erstmals glückten mehr als zwei Tore in einer Partie.



Nach dem Befreiungsschlag will Reimsbach den nächsten Dreier nachlegen, um den möglichen Abstiegsplatz 14 schnell zu verlassen. An Ostermontag wartet beim 1. FC Riegelsberg (15 Uhr) keine leichte Aufgabe: Die Heimelf ist mit vier Zählern mehr ebenfalls abstiegsgefährdet, dafür aber viel torgefährlicher: Mit 47 Treffern hat sie die zweitbeste Offensive, im letzten Spiel traf Riegelsberg vier Mal – und das bei Langzeitspitzenreiter Rehlingen-Fremersdorf, wo der Tabellenelfte mit 4:1 ein dickes Ausrufezeichen setzte.

Noswendel Wadern erwartet parallel – und vor der Neuauflage des Saarlandpokal-Viertelfinals am Mittwoch, 19 Uhr, gegen die SF Köllerbach (wir berichteten) – den neuen Primus FC Rastpfuhl. Wahlen-Niederlosheim empfängt seinen „Lieblingsgegner“ SC Großrosseln.