Polizei Merzig sucht Zeugen nach zwei Fällen räuberischer Erpressung

Merzig : Angestellte werden mit Waffe bedroht

Mit zwei Fällen von räuberischer Erpressung ist die Polizei-Inspektion (PI) Merzig beschäftigt und sucht Zeugen.

Die erste Tat geschah in der Nacht zum Silvestertag in Mettlach. Gegen 0.28 Uhr betrat ein unbekannter Mann eine Spielothek in der Britter Straße und bedrohte die Kassiererin mit einem silberfarbenen Revolver. Der Unbekannte zwang die 50-jährige Mitarbeiterin, ihm den Inhalt der Kasse zu übergeben. Nachdem die Frau ihm mehrere 100 Euro ausgehändigt hatte, flüchtete der Räuber zu Fuß in Richtung der angrenzenden Gewerbebetriebe. Die Kassiererin beschrieb den Mann als zirka 18 bis 22 Jahre alt, 1,70 Meter groß und schlank. Er habe ein schmales Gesicht, dunkelbraune Augen und ein südländisches Aussehen gehabt. Bekleidet war er mit schwarzem Rollkragenpullover, schwarzem Sweatshirt mit Reißverschluss und Kapuze sowie dunkler Hose. Neben der Kassiererin waren noch sieben Gäste in der Spielothek. An der Fahndung war neben Beamten der PI Merzig auch die Bundespolizei beteiligt.

Ein zweiter, ähnlicher Fall ereignete sich dann in der Nacht zum Donnerstag, 3. Januar, in Merzig. Gegen 2.30 Uhr stieg ein Unbekannter durch ein Schiebefenster in das Schnellrestaurant „Burger King“ ein. Er forderte von einem 33-jährigen Angestellten Bargeld, wieder unter Vorhalt eines silberfarbenen Revolvers. Da der Angestellte aber eine Reinigungskraft ohne Zugriffsmöglichkeit auf die Kasse war, flüchtete der Täter schließlich.

Die Polizei-Inspektion, die einen Zusammenhang zwischen beiden Delikten nicht ausschließt, ist auf Hinweise unter Telefon (068 61) 70 40 angewiesen.

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