Platz für 60 Patienten

Richtfest für den Neubau auf dem Gelände der Klinik für die Forensische Psychiatrie in Merzig : "Mit dem Projekt hat die Bauverwaltung gezeigt, dass sie in der Lage ist, umfangreiche und komplexe Projekte mit hohem Sicherheitsstandard sowohl in einem engen Budgetrahmen als auch mit engen zeitlichen Vorgaben umzusetzen", lobte Finanzstaatssekretär Dr. Axel Spies den Arbeitsfortschritt am Ersatzneubau.

"Das neue Stationsgebäude auf dem Areal der Saarländischen Klinik für Forensische Psychiatrie steht im Rohbau. Damit ist ein wichtiger Schritt zu einem zukunftsfähigen Maßregelvollzug im Saarland getan," erklärte Justizminister Reinhold Jost .

Drei Stationen

Die Gesamtbaumaßnahme für die Forensische Psychiatrie wird nach ihrer Fertigstellung Platz für drei Stationen mit insgesamt 60 Patienten bieten. Der Ersatzneubau am Standort Merzig war nach einer Überprüfung des baulichen Zustands des Bestandsgebäudes notwendig geworden. "Der Bau eines Ersatzneubaus stellte die beste wirtschaftliche Lösung dar", betonte Spies.

Das Volumen der bisher getätigten Vergaben liegt nach seinen Worten im ermittelten Kostenrahmen von rund 16,9 Millionen. Euro. Über die Errichtung des Stationsgebäudes hinaus erfolgt zeitgleich der Bau eines zentralen Pfortengebäudes.

Minister Jost erläutert hierzu: "Dieser Neubau wird in Zukunft den Ein- und Ausgang der Saarländischen Klinik für Forensische Psychiatrie regeln und somit wichtige Sicherungsaufgaben übernehmen." Baubeginn war Anfang 2015. Der Fertigstellungstermin ist für den Winter 2017/2018 vorgesehen.