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Perl/Besch revanchiert sich eindrucksvoll

Merzig. Es war richtig was los in der Fußball-Verbandsliga. Der Spielertrainer des FC Brotdorf war trotz eines 8:0-Sieges nicht wirklich zufrieden. Perl/Besch revanchierte sich. Und bei Losheims Spiel wurde ein Linienrichter bespuckt. Erich Brücker

In der Fußball-Verbandsliga Südwest hat nach dem SV Losheim (3:0) und der SG Perl/Besch (12:0) auch der FC Brotdorf seinen Pflichtsieg beim SV Klarenthal deutlich mit 8:0 klar gemacht. "Trotz der Deutlichkeit des Sieges bin ich nicht zufrieden mit der Leistung der Mannschaft, da wir in der ersten Halbzeit viel zu behäbig gespielt und nur ein Tor erzielt haben", bilanzierte Spielertrainer Klaus-Peter Schröder, der am Sonntag drei Tore beisteuerte. Die anderen gingen auf das Konto von Jean Pierre Colle, Andrej Rupps, Tim Lötsch, Kevin Legros und Marco Tiator. "Erst in Hälfte zwei ging mit sieben Toren die Post richtig ab", sagte Schröder. Erfreulich für ihn, dass mit Dennis Müller ein Langzeitverletzter (Kreuzbandriss) einen beschwerdefreien Kurzeinsatz absolvieren konnte.

Mit dem eisernen Willen, die 0:4-Heimniederlage der Vorrunde vergessen zu machen, ist der SG Perl/Besch ein fulminanter 5:2-Auswärtssieg beim FV Schwalbach gelungen. "Trotz dünner Spielerdecke haben meine Jungs die Vorgaben von Anfang an umgesetzt und dem Gegner nicht viel Platz gelassen", fand Trainer Maik Sieren lobende Worte für seine Elf, die von Beginn an die entscheidenden Zweikämpfe gewann. Der Führungstreffer fiel dennoch erst nach 25 Minuten durch Maximilian Woll. Erst nach dem 2:0 durch Andre Steger (51. Minute) kam Schwalbach auf und schaffte den Anschlusstreffer durch Justin Mayan (56.).

"Aber wir hatten an diesem Tag einfach immer die richtige Antwort parat", sagte Sieren. Relativ schnell baute sein Team die Führung wieder aus. Zunächst traf Matthias Palmer zum 3:1 (62.) und wiederum Steger (78.) zum 4:2, nachdem Sebastian Köhler den 2:3-Zwischenstand (74.) markiert hatte. Der fünfte Treffer war ein Eigentor in der Nachspielzeit. Morgen steht nun um 19 Uhr noch die Nachholpartie gegen die SpVgg Quierschied an.

Die Sportfreunde Bachem/Rimlingen zeigten gegen den Spitzenreiter TuS Herrensohr eine couragierte Leistung und zogen sich mit einer 0:2-Niederlage sehr achtbar aus der Affäre. Erst in den Schlussphasen der ersten und zweiten Halbzeit kassierte die Elf von Trainer Dirk Frenskowski die Gegentore, der zweite Gegentreffer fiel durch einen Foulelfmeter.

Das Spiel des SV Losheim beim SV Karlsbrunn wurde vom Schiedsrichter abgebrochen, weil nach einer Roten Karte für einen Spieler der Heimelf, der den Losheimer Patrick Abrusnikow böse gefoult hatte, ein Linienrichter bespuckt wurde.