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Pastor Peter Frey feiert 40-jähriges Priesterjubiläum in Hilbringen

Priester-Jubiläum in Hilbringen : Seit vier Jahrzehnten im Dienst der Kirche

Pastor Peter Frey feiert an diesem Wochenende sein 40-jähriges Priesterjubiläum in Hilbringen.

Pastor Peter Frey aus der Pfarreiengemeinschaft Merzig-Hilbringen feiert an diesem Wochenende sein 40-jähriges Priesterjubiläum. Coronabedingt können keine großen Feierlichkeiten stattfinden – aber es ist ein Gottesdienst in der Pfarrkirche in Hilbringen vorgesehen. Dieser beginnt am Samstag, 4. Juli, um 18 Uhr, wie die Pfarreiengemeinschaft Merzig-Hilbringen bekanntgibt.

Pastor Peter Frey studierte Theologie und Philosophie in Trier und der Jesuitenuniversität in Innsbruck. Anschließend machte er sein Pastoralpraktikum in St. Eligius Völklingen bei Pastor Heinz Steinlein. Während dieses Praktikums empfing er am 16. Dezember 1979 die Diakonenweihe durch Bischof Dr. Bernhard Stein.

„Ein wichtiger Begleiter auf meinem Weg war Pastor Berthold Schäfer“, erinnert sich Frey und erzählt: „Ihn hatte ich als Religionslehrer bis zum Abitur, als Subregens im Priesterseminar, als Heimatpastor in Weiskirchen und als Freund bis zu seinem Tod.“

Die Priesterweihe erfolgte am 5. Juli 1980 durch Bischof Dr. Bernhard Stein. Einen Tag später feierte Pastor Frey seine Primiz mit seiner Heimatgemeinde St. Jakobus in Weiskirchen.

Noch heute ist er dem damaligen Heimatpastor Klaus Stahl und ganz vielen Gemeindemitgliedern dankbar, wie er erzählt: „Da unsere Kirche sich damals in der Renovierung befand, musste ganz viel bis hin zur Bestuhlung improvisiert werden. Ob Schuljahrgang, Nachbarschaft, Vereine, Aktive der Pfarrgemeinde, aber auch Zivilgemeinde und viele Freunde legten sich mächtig ins Zeug. Noch heute erinnere ich mich dankbar an das Fest meiner Primiz, das auch ein großartiges Glaubenszeugnis eines lebendigen Dorfes war.“

Frey begann dann seinen Dienst als Kaplan in Köllerbach bei Pastor Norbert Kohns. Danach folgte die Vikarszeit in Mayen bei Pastor Paul Biringer. Sowohl Köllerbach als auch Mayen waren geprägt von einer großen Jugendarbeit. „Gerne erinnere ich mich an die offene Jugendarbeit mit Jugendgottesdiensten, Discos, Treffs und tollen Freizeiten von Korsika bis Ameland“, sagt Frey, „aber auch Fahrten nach Rom, Berlin, Paris und München waren damals große Ereignisse und schmiedeten viele Freundschaften.“

Seine Stationen als Pfarrer waren dann Schaffhausen und Werbeln, Illingen, Klarenthal mit Gersweiler und Ottenhausen sowie als Leitender Pfarrer auch Altenkessel und Rockershausen und schließlich die Pfarreiengemeinschaft Hilbringen mit den Pfarrgemeinden Büdingen, Hilbringen, Mondorf und Schwemlingen.

„Meine Tätigkeit als Pastor empfand ich immer als sehr abwechslungsreich“, betont Frey – und nennt zahlreiche Beispiele: „Grund- und Hauptschulen, Mädchengymnasium und bergmännische Berufsschule, Kindergartengruppenstunden und Fortbildungsveranstaltungen mit Erzieherinnen; Gottesdienste aller Art, Krankenbesuche und Besuche in den Seniorenheimen, Kinder-und Jugendfreizeiten, Wallfahrten, eine rege Bautätigkeit in jeder Pfarrgemeinde und sogar Tätigkeiten im Pfarrbüro und vieles mehr.“

Nicht vergessen werden dürfe nach seinen Worten die ökumenische Zusammenarbeit, besonders in Schaffhausen mit dem Superintendanten Wolfgang Mohns und in Klarenthal, Gersweiler, Ottenhausen mit Pfarrer Otto Deutsch, Pfarrerin Jutta Seibert und Uwe Lorenzen.

„Sicher, manchmal war der Weinberg Gottes eher ein Steinbruch“, räumt der Seelsorger ein, „aber niemand hat gesagt, dass es immer einfach ist.“ Aber es sei spannend gewesen und mache ihm immer noch Freude, sagt Peter Frey. „Und wenn ich manchmal müde werde und sage ‚Gott hilf mir’, dann meine ich ihn sagen zu hören: Fang schon mal an.“