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Omas gegen Rechts gedenken in Merzig Opfern des Holocaust

Merzig : Omas gegen Rechts gedenken der Holocaust-Opfer

Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und des Holocaust haben die „Omas gegen Rechts“ am Mittwoch weiße Rosen am Gedenkstein der Synagoge in Merzig abgelegt. Am 27. Januar vor 76 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit, an diesem Tag wird bundesweit und auf der ganzen Welt der Millionen Opfer gedacht.

Auch die Merziger Ortsgruppe der Initiative „Omas gegen Rechts“ wollte sich mit einer Aktion daran beteiligen, sagte Initiatorin Ingrid Buchberger, die am Mittwochmorgen gemeinsam mit ihrer Tochter Nina einen Strauß weißer Rosen ablegte. Weil die Corona-Beschränkungen ein Treffen am Gedenkstein verhinderten, legten die Mitglieder der Initiative über den ganzen Tag verteilt ihre Rosen am Gedenkstein ab. Ingrid Buchberger regte zur optischen Aufwertung der Gedenkstätte an, dort dauerhaft weiße Rosen zu pflanzen

Die „Omas gegen Rechts“ haben in Merzig seit der ersten Zusammenkunft im Juli 2019 Zulauf aus mehreren Gemeinden des Landkreises Merzig-Wadern erhalten. Sie verstehen sich als parteiübergreifend und kämpfen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Derzeit haben die „Omas gegen Rechts“ rund 15 Mitglieder, deren Aktivitäten von zusätzlichen Interessierten unterstützt werden. Um auch in Zukunft Aktionen durchzuführen und gemeinsam gegen Extremismus, Hass und Ausgrenzung anzukämpfen, warb Buchberger um neue Mitstreiter. „Das können auch gerne Opas und Enkel sein“, sagte sie. Unterstützer jeden Alters und Geschlechts seien willkommen.

Wer Interesse an der Arbeit der „Omas gegen Rechts Merzig“ hat, mitmachen oder diese fördern möchte, kann sich bei Ingrid Buchberger unter Tel. (0 68 61) 45 04 melden.