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Neujahrsempfang der Feuerwehr Merzig

Neujahrsempfang der Merziger Feuerwehr : 2019 zählte die Merziger Wehr 238 Einsätze

Beim Neujahrsempfang zogen die Einsatzkräfte aus der Kreisstadt Bilanz: Insgesamt wurden 15 645 Stunden geleistet.

Eine positive Bilanz für die Feuerwehr in Merzig haben Löschbezirksführer Joachim Maxheim und sein Stellvertreter Jörg Kaufmann beim 48. Neujahrsempfang gezogen. Mit 238 Einsätzen lag der Löschbezirk Merzig auch 2019 nur knapp unter der Rekordzahl (248) des Vorjahres. Insgesamt leistete der Löschbezirk im vergangenen Jahr 15 645 ehrenamtliche Stunden.

 Zu den Einsätzen kamen 33 dienstplanmäßige Übungen, zusätzliche Übungen in den verschiedenen Einsatzgruppen sowie 15 Lehrgänge und Seminare auf Stadt- und Kreisebene sowie an der Landesfeuerwehrschule. Im vorbeugenden Brandschutz absolvierte die Wehr 90 Einsätze im Bereich der Feuersicherheitswachen, der Ordnungsdienste, der Bereitschaften in der Wache sowie in der Brandschutzerziehung, an der insgesamt 236 Kinder teilnahmen.

 Derzeit zählt der Löschbezirk Merzig 104 Mitglieder, 57 Aktive, davon neun Frauen, 23 Jugendliche, davon zwölf Mädchen, sowie 24 Kameraden in der Altersabteilung.

Neujahrsempfang der Feuerwehr Merzig: Joachim maxheim. Foto: Rolf Ruppenthal/ 18. Jan. 2020 Foto: Ruppenthal

 Ein wichtiger Schwerpunkt bildet bei der Feuerwehr Merzig die Jugendarbeit, denn sie sichert die Zukunft der Wehr. Wie Jörg Kaufmann hervorhob, investiert das Betreuerteam hier viel Arbeit, Ideen und Zeit, um die Jugendlichen bei der Stange zu halten. Zudem konnte die Jugendfeuerwehr im vergangenen Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiern. Höhepunkt bildet ein Wettbewerb der Jugendgruppen verschiedener Hilfsorganisationen, an dem 235 Jugendliche in 42 Gruppen teilnahmen. Den ersten Platz belegte das Team des Malteser-Hilfsdienstes Nunkirchen. Dagegen bezeichnete Kaufmann die Resonanz aus der Bevölkerung für dieses Jubiläum als enttäuschend.

Viele Gäste kamen zu dem traditionellen Ermpfang der Einsatzkräfte. Foto: Ruppenthal

 Seinen 48. Neujahrsempfang widmete der Löschbezirk Merzig den Gerätewarten. Sie sorgten mit 2533 Stunden in 238 Einsätzen für den stets hervorragenden und vorbildlichen Zustand der Ausrüstung, Gerätschaften und Fahrzeuge. Jochem Maxheim bezeichnete die Gerätewartung als den Garant für eine erfolgreiche Hilfe.

Neujahrsempfang der Feuerwehr Merzig: Joerg Kaufmann. Foto: Rolf Ruppenthal/ 18. Jan. 2020 Foto: Ruppenthal

Nach den Worten des Löschbezirksführers wird der immense Zeit- und Arbeitsaufwand weiter steigen, wenn die erneuerte Schlauchpflegeanlage sowie die zusätzlichen neu aufgestellte Waschmaschine und der XXL-Trockner für die Reinigung der Einsatzkleidung im Kellergeschoss in Betrieb gehen. Auf Dauer werde eine hauptamtliche Besetzung zur Entlastung der Gerätewarte deshalb wohl unumgänglich sein, erklärte Joachim Maxheim weiter. Nach den Worten des Löschbezirksführers wird in diesem Jahr endlich ein neuer Mannschaftstransportwagen in Betrieb genommen werden können.

Dagegen befindet sich die Anschaffung eines neuen modernen Rüstwagens immer noch im Planungsstadium.

 Aber nicht nur den eigenen Einsatzkräften und deren Familien gelte es für ihr Engagement und Verständnis zu danken, sondern auch allen anderen Löschbezirken und Hilfsorganisationen, die Notfallseelsorger sowie auch die Löschbezirke Besseringen, Merchingen und Brotdorf trugen nach den abschließenden Worten von Joachim Maxheim durch ihre tatkräftige Unterstützung wesentlich zur erfolgreichen Bilanz des Löschbezirks Merzig bei.

 Für seine Verdienste als langjähriger Vorsitzender des Feuerwehrvereins wurde Achim Schweitzer mit der Dankesmedaille des Löschbezirks Merzig ausgezeichnet. Eine weitere derartige Medaille für die Bundeswehr geht am Ralf Heintz, der aber an dem Empfang aber nicht teilnehmen konnte.

 In seinem Grußwort würdigte Bürgermeister Marcus Hoffeld in seiner Eigenschaft als Chef der Wehr das hohe Leistungsvermögen, das große Engagement und die vorbildliche Zuverlässigkeit der Merziger Feuerwehr. Auch Kreisbeigeordnete Frank Wagner und Ortsvorsteher Alexander Boos dankten den Feuerwehrkräften für ihren unermüdlichen und ehrenamtlichen Einsatz für die Gemeinschaft. Die neue Vorsitzende des Feuerwehrvereins Eva Pilger würdigte vor allem die Kameradschaft und die Flexibilität der Merziger Wehr und versprach auch zukünftig die tatkräftige Unterstützung des Feuerwehrvereins.

Der Slogan „Jeder gibt, was er kann“ gelte für beide Institutionen in vielerlei Form. Der Feuerwehrverein veranstaltet auch in diesem Jahr wieder an Fastnacht seine Tatütata-Party, die bei der letztjährigen Premiere auf Anhieb ein voller Erfolg wurde.