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Nach Feuer in Schulbus in Merzig: Dagmar Ensch-Engel fordert Kontrollen

Merzig : „Die Sicherheit der Kinder muss erste Priorität haben“

Nach dem Motorbrand eines Schulbusses am Montag in Merzig (wir berichteten) fordert Dagmar Ensch-Engel, MdL, die Regeln zur Beförderung in Schulbussen dringen auf den Prüfstand zu stellen. Die Kreisvorsitzende der Partei „Die Linke“ erklärt hierzu: „Mit viel Glück sind die Schüler einer möglichen Katastrophe entgangen, da sie nur kurz vor Ausbruch des Brandes aus dem Bus ausgestiegen sind.“ Die Politikerin sieht dringenden Handlungsbedarf.

Zu Unfällen und Zwischenfällen käme es immer wieder, so auch im März 2016, als ein Schulbus zwischen Brotdorf und Hargarten verunglückte und fünf der insgesamt 64 Kinder und Jugendlichen, die sich im Bus befanden, leicht verletzt wurden.

Ensch-Engel betont, dass das Thema Schülertransport immer wieder in der Diskussion sei. Zu frühe Abfahrtszeiten, Kämpfe um die Sitzplätze, überfüllte Busse sowie überfordertes Beförderungspersonal seien vielerorts an der Tagesordnung. „Nicht nur Eltern, auch Experten fordern seit Jahren mehr Sicherheit in Schulbussen und bessere Standards der Busse selbst. Dieser Forderung kann ich mich nur anschließen“, sagt sie.

„Die Sicherheit der Kinder muss erste Priorität haben, deshalb fordere ich eine strenge Überprüfung der Standards, da viele Linien mit alten Bussen bedient werden, die zum Schülertransport nur bedingt geeignet sind“, teilt Ensch-Engel abschließend mit.