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Mit Leib und Seele in der Feuerwehr engagiert

Herbert Bühler verstarb am vergangenen Donnerstag. Foto: nb
Herbert Bühler verstarb am vergangenen Donnerstag. Foto: nb
Merzig. Bühler wurde am 12. Oktober 1928 in Merchweiler geboren und lebt seit 1933 in Merzig. Bühler besuchte die Volksschule Merzig, dann die Oberschule und das Gymnasium, wo er 1947 die mittlere Reife erwarb

Merzig. Bühler wurde am 12. Oktober 1928 in Merchweiler geboren und lebt seit 1933 in Merzig. Bühler besuchte die Volksschule Merzig, dann die Oberschule und das Gymnasium, wo er 1947 die mittlere Reife erwarb. Danach absolvierte er bei der Baufirma Mischler in Hilbringen eine Berufsausbildung zum Maurer und arbeitete dort, studierte von 1955 bis 1958 an der Staatlichen Ingenieurschule in Saarbrücken und schloss sein Studium als Bauingenieur ab. Acht Jahre lang war er dann bei der Bauunternehmung Wegener in Merzig als Bauführer beschäftigt, anschließend vom 1. April 1966 bis zum Eintritt in die Rente am 31. Dezember 1991 beim Bauamt der Stadt Merzig als Diplom-Bauingenieur tätig, davon die letzten vier Jahre als Leiter des städtischen Bauhofes. Im Oktober 1958, also vor genau 50 Jahren, heiratete er Hedi Ziegler aus Hilbringen. Aus der Ehe gingen ein Sohn und eine Tochter hervor. Auch auf drei Enkel kann er stolz sein. Neben seinem Beruf war der rüstige Jubilar mit Leib und Seele in der Freiwilligen Feuerwehr auf Stadt- und Kreisebene engagiert und opferte hierfür viele Stunden seiner Freizeit. Er trat 1950 in die Feuerwehr Merzig ein. 1963 wurde er zum Brandmeister und stellvertretenden Wehrführer ernannt, 1966 zum Oberbrandmeister und Wehrführer sowie 1967 zum Hauptbrandmeister und Wehrführer. Er gründete die Jugendfeuerwehr Merzig. Nach der Gebietsreform übte er bis 1976 noch nebenbei das Amt des Löschbezirksführers in Merzig aus. Seine Ernennung zum Kreisbrandmeister erfolgte 1968, die zum Brandinspekteur und Ehrenbeamten des Landes 1976. Nach Erreichen der Altersgrenze wurde er am 9. Februar 1989 in den Ruhestand versetzt und 1990 zum Ehrenbrandinspekteur ernannt. Damit wurde seine langjährige, hervorragende Arbeit zur Förderung der Ausbildung der Wehrleute des Kreises sowie der Ausstattung der Wehren mit Fahrzeugen und Geräten gewürdigt. Er führte Anfang der 80er Jahre im Kreis die stille Alarmierung über Meldeempfänger sowie die Auslösung der Sirenen über Funk ein. Im Laufe der Jahre erhielt er mehrere in- und ausländische Feuerwehr- und andere Auszeichnungen, so auch 1985 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Der Feuerwehr galt bis zu seinem plötzlichen Tod sein großes Interesse.Die Beisetzung findet am Mittwoch, 6. Mai, 14.30 Uhr, auf dem Propsteifriedhof in Merzig statt. Anschließend ist das Sterbeamt in St. Peter in Merzig. nb