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Mit dem HSV geht's weiter aufwärts

Mit dem HSV geht's weiter aufwärts

Merzig. Die Handballerinnen des HSV Merzig/Hilbringen setzten am 20. Spieltag der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ihre Erfolgsserie fort. Nach dem deutlichen 28:11-Heimsieg gegen den Abstiegskandidaten TV Wörth kletterten die Viezstädterinnen auf den sechsten Tabellenplatz

Merzig. Die Handballerinnen des HSV Merzig/Hilbringen setzten am 20. Spieltag der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ihre Erfolgsserie fort. Nach dem deutlichen 28:11-Heimsieg gegen den Abstiegskandidaten TV Wörth kletterten die Viezstädterinnen auf den sechsten Tabellenplatz. Obwohl Trainer Andreas Kiedron mit Katharina Endres, Heike Sieren, Ariane Ehl, Lisa Michler und Selina Winters gleich fünf Spielerinnen fehlten, bestand bei den 100 Zuschauern in der Merziger Thielsparkhalle nie ein Grund, am Erfolg ihrer Mannschaft zu zweifeln.Die Anfangsphase der Partie war allerdings mehr von Angriffsschwächen denn von starken Abwehrreihen geprägt. So führte Merzig in der 13. Spielminute gerade mal mit 2:0. Die Gäste erzielten ihren ersten Treffer (6:1) sogar erst nach 18 Minuten. Schnell war klar, dass die ebenfalls ersatzgeschwächten Pfälzerinnen kein wirklicher Prüfstein werden würden. So ist der Rest des Spiels auch schnell erzählt: Die HSV-Damen dominierten die Partie nach Belieben, forcierten das Tempo und kamen meist durch schnelle Gegenstöße zum Erfolg. Besonders treffsicher zeigten sich hier die an diesem Tag stärksten HSV-Torschützinnen Rechtsaußen Caro Heinz und Linksaußen Julia Herbst (beide jeweils mit fünf Treffern). Erfreulich: Anders als in vielen vorangegangenen Saisonspielen gerieten die Kiedron-Mädels diesmal nach einer klaren Pausen-Führung (14:5) nicht mehr ins Straucheln. Der Sieg des Favoriten gegen einen chancenlosen Gegner war alles in allem zwar eher glanzlos, doch die starke Abwehrleistung überzeugte. "Meine Vorderleute haben gute Arbeit geleistet. Heute haben wir von Beginn an gezeigt, dass wir die bessere Mannschaft sind", meinte Torfrau Michaela Jantke, die aus allen fünf Siebenmeter-Duellen als Siegerin hervorging. "So etwas habe ich noch nie erlebt. Das war wohl auch ein wenig das Glück des Tüchtigen", schmunzelte die HSV-Torhütern. rosFür den HSV Merzig/Hilbringen spielten: Michaela Jantke; Carolin Heinz 5 Tore, Julia Herbst 5, Amelie Winter 4, Sandra Schmitt 4 (davon 1 Siebenmeter), Lucy Unbehend 3, Simone Schmitt 3/1, Lina Meyer-Klein 2, Jessica Ernst 1, Ina Grgic 1.