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Mg-ceb50.chronik50 Jahre Volksbildung

Mg-ceb50.chronik50 Jahre Volksbildung

23. Oktober 1959: Auf Anregung des Bistumsbeauftragten für Erwachsenenbildung, Prälat Jakob Schmitz, wird das Katholische Volksbildungswerk für den Kreis Merzig-Wadern gegründet. Am 10. November wird eine Satzung verabschiedet sowie ein Vorstand gewählt. Gründungsvorsitzender ist Pfarrer Johannes Mertes aus der Pfarrei St. Josef in Merzig

23. Oktober 1959: Auf Anregung des Bistumsbeauftragten für Erwachsenenbildung, Prälat Jakob Schmitz, wird das Katholische Volksbildungswerk für den Kreis Merzig-Wadern gegründet. Am 10. November wird eine Satzung verabschiedet sowie ein Vorstand gewählt. Gründungsvorsitzender ist Pfarrer Johannes Mertes aus der Pfarrei St. Josef in Merzig. 1968: Per Satzungsänderung benennt sich das Katholische Volksbildungswerk in "Christliche Erwachsenenbildung im Kreis Merzig-Wadern" um. 1969: Georg Rupp wird zum Nachfolger des 1966 verstorbenen Pastors Johannes Mertes als Vorsitzender der CEB gewählt. 1971: Die Christliche Erwachsenenbildung wird von Seiten des Staates als Bildungswerk anerkannt. Januar 1972: Georg Hasenmüller, der zuvor schon ehrenamtlich in der CEB engagiert war, wird zum hauptamtlichen Pädagogischen Leiter berufen. In gleicher Funktion arbeitet er auch für die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Kreis Saarlouis. Hasenmüller übernimmt die Aufgabe von Gründungsmitglied Eberhard Becker, der bis dahin die Bildungsarbeit koordiniert hatte. Becker fungiert weiter als Kassierer und Buchhalter des Vereins. 1974: Rektor Fritz Bersin übernimmt den Vorsitz der Christlichen Erwachsenenbildung. 1976: Im Zuge einer vom Bistum angestrengten Strukturreform werden für die Erwachsenenbildung Regional-Bildungswerke geschaffen. Die Kreise Merzig-Wadern und Saarlouis bilden die "Region Saar-Hochwald". Die CEB (Merzig-Wadern) und die KEB (Saarlouis) arbeiten formal unter diesem gemeinsamen Dach zusammen, behalten aber ihre institutionelle Eigenständigkeit. September 1981: In Kooperation mit dem Arbeitsamt Saarlouis richtet die CEB im Alten Kloster in Tünsdorf eine Ausbildungsstätte für "schwer vermittelbare Mädchen" ein - der Grundstein für die heute breit gefächerten Angebote der beruflichen Qualifizierung und Bildung der CEB. 15. Juni 1987: In einer ehemaligen Ziegelei in Hilbringen nimmt die neue Übungswerkstatt der CEB für die Berufsfelder Bau, Holz- und Metallverarbeitung ihren Betrieb auf. Die Einweihung des CEB-Fortbildungszentrums in Hilbringen findet am 23. November statt. 1987: Das "Haus der Familie" in der Merziger Hochwaldstraße wird eröffnet. Es beherbergt sowohl die Familienbildungsstätte als auch die Verwaltung der CEB. 1990: Die CEB übernimmt das Arbeitslosenzentrum der Pfarrei St. Peter. Im gleichen Jahr wird gemeinsam mit dem Sozialwerk Saar-Mosel und der Bürgerhilfe Sachsen das Fortbildungswerk Sachsen in Bischofswerda als gemeinnützige GmbH gegründet. Und auch in Nunkirchen gründet die CEB ein weiteres Fortbildungszentrum. 1991: Das CEB-Fortbildungswerk unter dem Dach des Trägervereins wird in eine gemeinnützige GmbH überführt. Zu deren Geschäftsführern werden Georg Hasenmüller und Gisbert Eisenbarth bestellt. 1995: Die Tochtergesellschaft "CEBIS - berufliche Integration und Service gemeinnützige GmbH" wird gegründet. Sie hat zum Ziel, behinderte Menschen entsprechend ihrer individuellen Leistungsfähigkeiten in das Arbeitsleben zu integrieren. 26. August 2002: Nach umfangreichen Umbau- und Neubau-Arbeiten des Schulungs- und Verwaltungsgebäudes in Hilbringen wird in den Saarwiesen die CEB-Akademie eröffnet. 2006: Gisbert Eisenbarth, Geschäftsführer des CEB-Fortbildungswerkes, übernimmt auch den Vorsitz des Vereins "Christliche Erwachsenenbildung". Er tritt die Nachfolge von Fritz Bersin an, der nach 32 Jahren auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte und zum Ehrenvorsitzenden gewählt wird. 2009: Die CEB eröffnet im "Wissenschaftspark Petrisberg" nahe der Universität Trier eine weitere Schulungsstätte.red