Merziger Museumschefin leitet AG Kunstgeschichte

Merziger Museumschefin leitet AG Kunstgeschichte

Die Leiterin des Museums Schloss Fellenberg, Ingrid Jakobs, wird die Arbeitsgruppe Kunstgeschichte führen. Sie wurde, wie der Volkskundler Gunter Altenkirch, in den VLS-Vorstand aufgenommen.

Dr. Ingrid Jakobs, die Leiterin des Museums Schloss Fellenberg in Merzig , wird zukünftig als Leiterin die Arbeitsgruppe Kunstgeschichte beim Vereins für Landeskunde im Saarland (VLS) führen. Dies teilte der Verein im Anschluss an seine Mitgliederversammlung mit, bei der in Landsweiler-Reden der Landesvorstand neu gewählt worden war. Dabei wurde der Vorstand in seinen wesentlichen Positionen im Amt bestätigt.

Der VLS wird in den nächsten drei Jahren weiter von Friedrich Denne aus Schiffweiler geführt. Ihm stehen zur Seite Peter Kirsch aus Merchweiler und Günter Haab aus Oberthal als Stellvertreter, Jutta Winter aus Bliesmengen-Bolchen als Schatzmeisterin. Neu hinzugekommen sind Rolf Dindorf aus Kaiserslautern als Schriftführer und Jörg Künzer aus Blieskastel als sein Stellvertreter.

Auch die Anzahl der Leiter der Arbeitsgruppen wurde durch die Versammlung satzungsgemäß bestätigt. Neu aufgenommen wurden hier für die Arbeitsgruppe Volkskunde der bekannte saarländische Volkskundler Gunter Altenkirch aus Gersheim-Rubenheim und Dr. Ingrid Jakobs aus Merzig für die Arbeitsgruppe Kunstgeschichte.

Die Versammlung beschloss weiter, die örtlichen Kernkompetenzen des Vereins zu erweitern. Der VLS firmiert ab sofort mit der Zusatzbezeichnung "Verband der geschichtlichen Organisationen in der europäischen Großregion Saarland, Rheinland-Pfalz, Lothringen, Luxemburg und Wallonien". Hintergrund sind die Mitgliedschaften zehn französischer und luxemburgischer Geschichtsorganisationen im VLS, der zurzeit neben seinem Einzelmitgliederbestand 67 Verbände, Vereine und Organisationen umfasst.

"Am Beispiel der wechselvollen Geschichte des Saarlandes kann man sehen, dass Geschichtsforschung auf lokaler oder regionaler Ebene heute nur noch im Rahmen von großen Netzwerken grenzüberschreitend erfolgen kann", sagte der Vorsitzende Friedrich Denne. "Die Zeiten, in denen der örtliche Heimatforscher zu Hause seine Forschungen innerhalb seines kommunalen Umfeldes betrieb, sind heute ohne die Einbeziehung geschichtlicher Netzwerke für die regionale Recherche nicht mehr möglich."

landeskunde-saarland.de

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