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Konzert-Matinée
Merziger Kammerorchester spielt Vivaldi

Das Orchester mit seinem Dirigenten Dennis-Jens Ernst, erste Reihe, Dritter von links.
Das Orchester mit seinem Dirigenten Dennis-Jens Ernst, erste Reihe, Dritter von links. FOTO: Heiner Kamps / Rudolf Weber
Hilbringen. Werke aus dem Hochbarock und der Frühklassik hat gibt das Kammerorchester Merzig unter Leitung von Dennis-Jens Ernst am Sonntag, 2. September, 11 Uhr, in der CEB-Akademie in Hilbringen zum Besten.

Solo- und Doppelkonzerte wurden ausgesucht – unter anderem eine Komposition von Antonio Vivaldi.


Der Musikdichter des Barocks, dessen Ruhm sich von Venedig aus auf ganz Europa ausbreitete, schrieb an die 30 Konzerte für Violoncello und trug wie kein anderer dazu bei, das Cello als Soloinstrument durchzusetzen. Erklingen wird das Concerto für zwei Violoncelli, Streicher und Basso continuo in g-Moll (RV 531). Die Solisten sind Sebastian Walter und Martin Freichel. Die Solistinnen Martina Scharfe und Sigrid Mathey (Querflöte) interpretieren zudem sein Concerto für zwei Flöten und Streicher in C-Dur (RV 533).

Zentrum des Wirkens von Johann Friedrich Fasch (1688-1758) war das anhaltinische Zerbst, in dem er seit 1722 als Hofkapellmeister tätig war. In seinen Instrumentalwerken fällt die reiche Bläserbesetzung auf. Das Kammerorchester Merzig hat ein Doppelkonzert in G-Dur für Flöte, Oboe und Streicher ausgewählt. Es konzertieren Sigrid Mathey (Querflöte) und Lena Kappes (Oboe).



Solistin Lena Kappes spielt ein Oboenkonzert in B-Dur von Friedrich Christian Friese. Von ihm ist bekannt, dass er Anfang des 18. Jahrhunderts am Dresdner Hof als Geiger angestellt war. Ein Flötenkonzert in G-Dur (Solistin Martina Scharfe) des italienischen Komponisten Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736) schließt sich an. Den Part des Continuo-Cembalos übernimmt Jürgen Fischer.

Der Eintritt für das Konzert ist frei. Spenden sind wie immer herzlich willkommen.