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Merzig wieder Adresse für Weinliebhaber

Merzig wieder Adresse für Weinliebhaber

Merzig. Die Weinbergfreunde haben es geschafft. Am kommenden Samstag, 27. September, wird ab 14 Uhr am Merziger Kreuzberg der erste Wein seit 1920 gelesen. OB Alfons Lauer, Ortsvorsteher Manfred Klein und Winzer Schmitt werden dann den Weinberg frei geben. Dies ist für die Macher Grund, anzustoßen - mit Wein, wenn es auch noch kein Kreuzbergwein ist

Merzig. Die Weinbergfreunde haben es geschafft. Am kommenden Samstag, 27. September, wird ab 14 Uhr am Merziger Kreuzberg der erste Wein seit 1920 gelesen. OB Alfons Lauer, Ortsvorsteher Manfred Klein und Winzer Schmitt werden dann den Weinberg frei geben. Dies ist für die Macher Grund, anzustoßen - mit Wein, wenn es auch noch kein Kreuzbergwein ist. Begleitet wird die Traubenlese von den Alphornbläsern und der aktuellen Merziger Viezkönigin. Ein Ereignis, dass im April des vergangenen Jahres seinen Anfang genommen hat. Damals wurden 1100 Rebstöcke an der historischen Stätte gepflanzt. Hoch oben über den Dächern von Merzig, direkt an der Kreuzbergkapelle. Für die Merziger Weinbergfreunde, vielleicht sogar für die ganze Stadt, ist es ein historischer Tag. Denn genau an dieser Stelle, wurde bereits bis 1920 Wein in guter Qualität angebaut. Danach hat die Reblaus dem Weinanbau in Merzig ein trauriges Ende bereitet. Jetzt erfährt er in Merzig eine Renaissance. Ermöglicht hat dies ein Verein, die Weinbergfreunde Merzig, der sich genau aus diesem Grund vor drei Jahren gegründet hat. Alle die daran mitgewirkt haben, in zahlreichen Arbeitsstunden am Berg, sind nun stolz auf den Tag der ersten Weinlese. Etwa 350 Flaschen feinsten Auxerrois werden ab April 2009 durch die Kehlen vieler Weinliebhaber fließen. Vermutlich in guter Qualität. Denn die Trauben haben bereits bis zu 66 Grad Öchsle. Und auch der Winzer, Thomas Schmitt, vom Perler Weingut Schmitt-Weber, der den Kreuzbergwein ausbaut, birgt für Qualität. Doch schon weit vor dem ersten Weintrunk wird es eine Kostprobe der gepressten Trauben geben. Am 18. Oktober findet ein Federweißenfest statt. Dann gibt es neben Federweißen auch Flammkuchen und Blasmusik. red