Merzig: Wie Frauen in der Fremde neue Wege fanden

Lesung in der Stadtbibliothek : Wie Frauen in der Fremde neue Wege fanden

Auf einer Lesung in der Merziger Stadtbibliothek ging es um Texte, die sich mit Migration befassen.

„Frauen in der Fremde“ – unter diesem Titel stand vor kurzem eine Lesung innerhalb der Interkulturellen Woche in der Stadtbibliothek.

Heike Wagner und Magret Tornikidis, Integrationsbeauftragte und Frauenbeauftragte der Kreisstadt Merzig, lasen Texte von Autorinnen, die in der „Fremde“ neue Wege finden mussten. Sie trugen beispielsweise Texte von Mascha Kaléko und Hilde Domin vor. Außerdem kamen die Töchter der „Super-Migrant-Mamas“ zu Wort.

Die Stadtbibliothek hält das Buch von Melisa und Manik mit Illustrationen unter dem Titel „Mama Superstar“ – elf Porträts über Mut, bedingungslose Liebe und kulturelle Vielfalt“ – zur Ausleihe bereit. Es enthält die Geschichten von Migrantinnen aus Äthiopien, Indien, Bolivien, dem Irak, Mexiko, den Niederlanden, den Philippinen, Südkorea, der Türkei, Kasachstan und Peru. Eine der Aussagen einer Tochter lautet: „Meine Migrant Mama ist ein Superstar, weil sie immer daran glaubt, dass alles möglich ist.“

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