Merzig: Schülerin des GaS im Finale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen

Merzig : Amélie Daub zählt zur Champions League

Die Schülerin des GaS wird im September beim Finale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen antreten.

Amélie Daub aus der Klassenstufe 11 des Gymnasiums am Stefansberg (GaS) hat sich für das Bundesfinale des Oberstufenwettbewerbs „Solo Plus“ des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen qualifiziert. Das GaS hatte in den vergangenen Jahren immer wieder schöne und herausragende Erfolge in den verschiedenen Kategorien des Fremdsprachenwettbewerbs vorzuweisen, insbesondere im Mittelstufenwettbewerb, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Im Oberstufenwettbewerb hat es nun jedoch erstmals eine Schülerin geschafft, sich für die Endrunde auf Bundesebene zu qualifizieren.

Der Wettbewerb „Solo Plus“ ist ein Einzelwettbewerb in mindestens zwei Fremdsprachen, der bundesweit in drei Runden ausgetragen wird. In der ersten Runde mussten die Schüler ein Video in der ersten Fremdsprache und einen Audiobeitrag in der zweiten Fremdsprache vorlegen. Daub produzierte ein Video in englischer Sprache, in dem sie das Sprichwort „An apple a day keeps the doctor away“ vorstellte und kommentierte. Damit qualifizierte sie sich für die zweite Runde.

Dort musste die Schülerin anspruchsvolle Schreibaufgaben in beiden Wettbewerbssprachen an einem Wettbewerbstag bearbeiten. Inhaltlich ging es bei den Aufgaben um das Thema Kommunikation im Zeitalter des Smartphones. Die Aufgabenstellungen waren sehr komplex und anspruchsvoll und gingen nach Ansicht der Aufsicht führender Fremdsprachenlehrer aktuell deutlich über das Abiturniveau hinaus. Nunmehr stehen die 48 Teilnehmer der dritten und abschließenden Runde des Wettbewerbs fest und Daub gehört dazu. In dieser Finalrunde wird sie nicht nur in Englisch und Französisch, sondern auch in Spanisch, ihrer dritten Schulfremdsprache, teilnehmen. Sie wird sich in den drei Sprachen über die verschiedenen Themengebiete und Inhalte beweisen können.

Daub gehört auf Bundesebene zur Topgruppe in diesem anspruchsvollen Wettbewerb. „Das ist sicher die absolute Champions League im Bereich der Fremdsprachen“, sagt GaS-Schulleiter Albert Ehl, der seit vielen Jahren den Bundeswettbewerb Fremdsprachen an seiner Schule betreut. Die Endrunde startet im September in Wuppertal. Für die Gewinner der Finalrunde winkt die Aufnahme in die Studienstiftung des Deutschen Volkes – ein Preis, für den sich in jedem Falle zu arbeiten lohnt. Laut Pressemitteilung freut sich Daub riesig darüber, dass sie als erste Schülerin ihrer Schule den Sprung in diese Finalrunde geschafft hat.

Erfahrung für ein Finale auf Bundesebene hat sie gesammelt: Sie war mehrfach im Einzelwettbewerb der Mittelstufe erfolgreich und im Gruppenwettbewerb der Mittelstufe erreichte sie mit Mitschülern aus ihrer Jahrgangsstufe zwei Mal den ersten Platz im Saarland und nahm daher 2017 und 2018 am Bundessprachenfest teil. Schulleiter Ehl betont: „Wir drücken natürlich die Daumen für das Bundesfinale.“