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„Merzig darf sich zurecht als Gesundheitsstadt bezeichnen“

Merzig : „Merzig darf sich zurecht als Gesundheitsstadt bezeichnen“

Christdemokraten in der Kreisstadt luden am Josefstag zum Bürgerdialog ins Kolpinghaus – im Zentrum stand diesmal die Gesundheitsversorgung.

Die „Gesundheitsstadt Merzig“ stand in diesem Jahr im Mittelpunkt der Dialogveranstaltung, die die Merziger CDU am Josefstag im Kolpinghaus ausrichtete. Über 40 Besucher aus dem gesamten Landkreis waren der Einladung der Christdemokraten gefolgt, eine Zahl über die sich der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Jürgen Auweiler besonders freute: „Es hat bei uns schon Tradition, dass wir in jedem Jahr am Josefstag zu einem sozialen Thema einladen. Wir sind sehr froh, dass wir in diesem Jahr zu diesem Termin die Veranstaltungsreihe ‚CDU im Dialog’ fortsetzen können.“

Die Merziger CDU möchte nach eigenen Worten mit dieser Veranstaltungsreihe die Bürger informieren, ihnen zuhören und mit ihnen diskutieren. Das Thema, die Gesundheitsversorgung in der Kreisstadt, hatten sich der Stadtverband und Bürgermeister Marcus Hoffeld gezielt ausgesucht. „Das Thema Gesundheitsversorgung betrifft uns alle, denn jeder von uns kann durch Unfall oder Krankheit in die Situation kommen, schnellstmöglich medizinische Versorgung vor Ort wahrnehmen zu müssen“, so Auweiler.

Als Referent zu diesem Thema stand Stephan Kolling Rede und Antwort. Der Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Frauen und Gesundheit gab den  Gästen einen Überblick über die gesundheitliche Versorgung im Saarland und im speziellen in der Kreisstadt Merzig.

Dabei ging er auch auf den kürzlich vergebenen saarländischen Gesundheitspreis ein. „Merzig darf sich zurecht als Gesundheitsstadt bezeichnen. Hier wurden in den vergangenen Jahren wichtige innovative Akzente gesetzt und mit der Gründung des Merziger Gesundheitscampus gibt es eine perfekte Vernetzung von Krankenhaus und weiteren Gesundheitsunternehmen“, meinte Stephan Kolling.

Die Kreisstadt hätte mit dem Projekt Gesundheitscampus daher verdient den Innovationspreis des saarländischen Gesundheitspreises gewonnen.

Zwischendurch beantwortete der Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Frauen und Gesundheit verschiedene Zwischenfragen und erläuterte auch zahlreiche Vorhaben der Landesregierung. Anschließend stellte Bürgermeister Marcus Hoffeld den Gesundheitscampus Merzig vor und erläuterte die weiteren Planungen. Dabei begrüßte der Verwaltugschef auch den Campusvorsteher und
Geschäftsführer der Streit-Gruppe, Armin Streit. „Die SHG-Klinik Merzig
und die zahlreichen weiteren Unternehmen sowie Praxen des Gesundheitscampus profitieren alle voneinander. Durch dieses Projekt sind weitere Unternehmen auf uns aufmerksam geworden und planen eine
Ansiedlung in Merzig“, erklärte Hoffeld.

In der anschließenden Diskussion zeigte sich, wie vielfältig und auch komplex dieses Thema ist. Während des Abends wurde deutlich, dass es für jeden wichtig ist, sich mit dem Thema Gesundheit zu beschäftigen. Zum Schluss bedankte sich Jürgen Auweiler bei den beiden Referenten Stephan Kolling und Marcus Hoffeld und gab einen Ausblick über die kommenden Veranstaltungen. Am Mittwoch, 8. Mai, steht in der Veranstaltungsreihe der CDU ein bildungspolitischer Abend auf dem Programm. Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Frank Wagner, wird gemeinsam mit einem weiteren Referenten einen Überblick über die aktuelle Bildungspolitik im Saarland geben und dabei im Schwerpunkt das Thema „Inklusion“ in den Fokus rücken.