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Malerei verleiht Kraft und Energie

Merzig. Ein ausgeprägtes Gespür für Farbgestaltung kennzeichnet die Bilder von Amanda Witting. Die Malerin verwendet bevorzugt Acryl- und Aquarellfarben, verarbeitet jedoch auch ungewöhnliche Materialien wie Wachs oder Eisenspäne. Michael Rauch

"Träume und Farben", heißt die Ausstellung, die am vergangen Sonntag in der Fellenbergmühle in Merzig , eröffnet wurde. Amanda Witting aus Beckingen hat eine Vielzahl von Bildern mitgebracht, die noch bis zum 17. Mai zu sehen sind. Der Förderverein Fellenbergmühle ist Veranstalter der Ausstellung. Wie immer haben es die fleißigen Helfer des Vereins geschafft, für die Besucher eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, in der die Arbeiten betrachtet werden können.

Eröffnet wurde die Ausstellung vom Vorsitzenden Hans Madert. Er begrüßte die kunstinteressierten Gäste, die bei wunderbarem Wetter den Weg in die Mühle gefunden hatten. Unter ihnen Merzigs Bürgermeister Marcus Hoffeld und Oberbürgermeister a.D., Walter Anton. Vor allem aber dankte Madert Amanda Witting, die nun schon zum dritten Mal in diesen Räumen ausstellt, die für den Merziger Bürgermeister scheinbar etwas ganz Besonderes darstellen. "Ich freue mich sehr, dass ich Ihre Ausstellung in den Räumen der Fellenbergmühle, die sich für Veranstaltungen dieser Art wegen ihres Charmes hervorragend dafür eignen, heute eröffnen darf", sagte Hoffeld. An Witting gerichtet: "Sie sind von Kindesbeinen an von der Malerei begeistert. Bereits in der Schulzeit nahmen Sie an Schulausstellungen teil, haben erste Auszeichnungen entgegen nehmen dürfen und so wurde die Malerei im Laufe der Jahre zu Ihrer Leidenschaft." Dabei zeichnete sie immer das Gespür für Farbe aus. Hoffeld ging auch auf den künstlerischen Werdegang ein. Demnach habe Wittting privaten Malunterricht bei der russischen Malerin Tanja Bach genommen, die sie als talentiert, vielseitig und entwicklungsfähig beschrieben habe.

Dabei sei die Bandbreite der Bilder, was Maltechnik und Motive angehe, außergewöhnlich. Sie erstrecke sich von floristischer Malerei über Landschaften, Tiere und Menschen, bis hin zur Aktmalerei. Sowohl in Acryl als auch in Aquarelltechnik. "Im Laufe der Jahre ist jedoch immer mehr auch eine Tendenz zur abstrakten Malerei zu erkennen", stellte Hoffeld fest.

"Die Malerei gibt mir Kraft und Ruhe, und so sollen auch die Bilder auf den Betrachter wirken." Mit diesem Zitat von Witting eröffnete Alfred Stutz, der Laudator der Ausstellung, seine Ausführungen. Genau dies sei es, was die Bilder ausdrückten. Gleichzeitig weckten sie Emotionen, Energie und Lebensfreude: "Sie sprudelt nur so von Ideen und hat ein riesiges Repertoire." Als Beispiel nannte er Eisenspäne, die Witting in der Fellenbergmühle gefunden habe. "Sie hat sie in einige ihrer Bilder eingearbeitet. Eines davon ist auch in dieser Ausstellung zu bewundern."

Neben dem Pinsel greife Witting nun auch schon mal zur Spachtel und neuerdings auch zum Bügeleisen. "Es ist der Wahnsinn. Ich weiß nicht, wie sie das macht, aber ich werde es noch herausfinden", zeigt sich Stutz begeistert von den Wachsgemälden, die nach seiner Auffassung etwas ganz Besonderes sind.

Doch nicht nur die Bilder seien es, die Amanda Witting auszeichneten. Sie gebe mit ihrer Kunst Anstoß für andere Menschen. "Für sie ist die Kunst in ihrer Individualität und Ausdrucksvielfalt eine der letzten Bastionen, die der vollständigen Steuerung des Menschen durch Computer entgegensteht."