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Macht Marmon Merzig zum Meister?

Macht Marmon Merzig zum Meister?

In der Bezirksliga Merzig-Wadern rollt ab Sonntag wieder der Ball. Die Frage nach dem Favoriten wurde dieses Mal einstimmig beantwortet. Neale Marmon und die Spvgg. Merzig gehen als Titelkandidat Nummer eins ins Rennen.

Wenn es nach den Trainern geht, wird die Meisterschaft in der der Fußball-Bezirksliga Merzig-Wadern dieses Mal eine klare Angelegenheit. Bei der Frage nach den Favoriten sind sie sich jedenfalls alle einig: Titelanwärter Nummer eins ist die Spvgg. Merzig. Das Team von Trainer Neale Marmon wurde mit einigen namhaften Spielern verstärkt - darunter die Ex-Profis Almir Delic und Christian Lutz. Und auch in Merzig selbst redet man nicht lange um den heißen Brei herum: "Wir wollen Meister werden, keine Frage", sagt Marmon und ergänzt: "Wir brauchen den ganzen Aufwand nicht zu betreiben, wenn wir nicht dieses Ziel hätten."

Einen Selbstläufer erwartet der Engländer aber nicht. Er meint: "Die Vorbereitung war zufriedenstellend. In den Spielen gegen den SV Mettlach und gegen die SG Schoden haben wir aber auch zwei Dämpfer erhalten (jeweils 0:4, Anm. d. Red.). Das zeigt, dass wir noch an uns arbeiten müssen." Zum Auftakt am Sonntag ab 17.15 Uhr zu Hause gegen den SV Eimersdorf sei vor allem eines wichtig: "Wir müssen da nicht sonderlich schön spielen, wir müssen einfach nur gewinnen."

Ähnlich viele Siege wie im Vorjahr erhofft sich der FC Düppenweiler. Als Aufsteiger landete die Elf auf einem tollen dritten Platz. Da neben Meister SG Rehlingen-Fremersdorf auch die zweitplatzierte SG Wahlen-Niederlosheim aufgestiegen ist, gehört der FCD nun fast zwangsläufig zu den Favoriten. Allerdings tritt Spielertrainer Dirk Hargarter ein wenig auf die Bremse: "Vergangene Saison haben die Jungs eine bombige Leistung gezeigt. Unser Hauptziel ist aber, dass wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben."

Düppenweiler ist auch der beste Beweis dafür, dass man die Aufsteiger generell nicht außer Acht lassen sollte. Daher ist auch dem FC Besseringen und der SG Scheiden-Mitlosheim einiges zuzutrauen. Beide Teams treffen auch gleich zu Beginn aufeinandertreffen.

Den Weg nach unten haben zuletzt der SV Mettlach II und der FC Wadrill antreten müssen. Für den FCW geht es nach dem Landesliga-Abstieg und der Auflösung der Spielgemeinschaft mit dem SV Löstertal vor allem darum, schnell wieder Fuß zu fassen: "Wir wollen uns in der Klasse etablieren", sagt Spielertrainer René Kläser, der das Amt nun gemeinsam mit Marc Dillenburger ausübt. "Wir sind froh, dass es endlich losgeht", fiebert Kläser dem Start am Sonntag um 15 Uhr gegen den SCV Orscholz entgegen.