Literarisches Nachtcafé befasst sich mit Armin T. Wegner

Literarisches Nachtcafé befasst sich mit Armin T. Wegner

Für Dienstag, 3. November, lädt die Buchhandlung Rote Zora Merzig zu einem Literarischen Nachtcafé ein. Thema ist der expressionistische Lyriker und Sanitätsoffizier im Ersten Weltkrieg, Armin T. Wegner, und die von ihm literarisch aufbereitete Ermordung und Vertreibung der Armenier durch die osmanischen Türken.

Armin T. Wegner (1886-1978) war Jurist, expressionistischer Lyriker und Sanitätsunteroffizier während des Ersten Weltkriegs. Neben seiner expressionistischen Lyrik verfasste er auch zahlreiche Reiseberichte . 1916 war Wegner als Sanitätsoffizier in Ost-Anatolien tätig und sah dabei mit eigenen Augen die Vertreibung und den Völkermord an den Armeniern durch das jungtürkische Osmanische Reich. Er war aber nicht nur Augenzeuge, sondern hat die Ereignisse sowohl literarisch, als auch fotografisch festgehalten und intervenierte bei der deutschen Regierung und bei US-Präsident Wilson. Seine Fotografien sind bis heute der wichtigste Bildbeweis für die Ermordung der Armenier. Aber auch seine literarischen Texte haben es in sich.

In der Veranstaltung, die um 20 Uhr beginnt, wird der Pfarrer und Literaturkenner Manfred Thesen den Zuhörern Armin T. Wegner in Wort und Bild näher bringen. Im Anschluss lädt die Buchhandlung Rote Zora zu einem Gespräch mit Wein und Knabbereien ein.

Der Eintritt beträgt sechs Euro, Anmeldung unter Tel. (0 68 61) 7 55 99 ist unbedingt erforderlich. Informationen gibt es per Telefon, per E-Mail an

info@rotezora.de und im Internet unter www.rotezora.de .