Limbach im Derby nur Außenseiter

Limbach im Derby nur Außenseiter

Limbach. "Das ist für uns das Spiel des Jahres", sagt Leo Stynen vor dem Derby seines TV Limbach in der Tischtennis-Regionalliga Südwest gegen die TTF Besseringen. Los geht es am Samstag um 14 Uhr in der Altstadter Hugo-Strobel-Halle. Stynen spielte früher selbst zwei Jahre lang in Besseringen

Limbach. "Das ist für uns das Spiel des Jahres", sagt Leo Stynen vor dem Derby seines TV Limbach in der Tischtennis-Regionalliga Südwest gegen die TTF Besseringen. Los geht es am Samstag um 14 Uhr in der Altstadter Hugo-Strobel-Halle. Stynen spielte früher selbst zwei Jahre lang in Besseringen. "Ich denke noch sehr gerne an diese angenehme Zeit zurück und freue mich auf das Wiedersehen mit meinen ehemaligen Mannschaftskameraden. Damals spielte Andreas Koch allerdings noch im vorderen Paarkreuz. Mittlerweile ist die Mannschaft aus Besseringen viel stärker", meint Stynen.Für beide Teams geht es in dieser Saison nur um den Klassenverbleib. Der TV Limbach belegt derzeit mit 3:11 Punkten den elften und damit vorletzten Tabellenplatz. Den bislang einzigen Sieg gab es in eigener Halle beim 9:7 gegen den 1. FSV Mainz 05. Außerdem holte das Team um Mannschaftsführer Marco Schmitt noch beim 8:8 zu Hause gegen die SpVgg. Hochheim einen Zähler. Die TTF Besseringen liegen mit 7:7 Zählern auf Rang sieben. Die beiden letzten Spiele gewann der TTF beim SVH 1945 Kassel (9:6) und zu Hause gegen die TG 1860 Obertshausen (9:5).Die Limbacher denken nicht so gerne an ihren letzten Auftritt zurück. Die Saarländer gingen am vergangenen Sonntag beim Tabellenvierten TTC Seligenstadt mit 1:9 baden. "Wir mussten ohne Steffen Fetzner antreten und waren in dieser Aufstellung nicht regionalligatauglich", gibt Stynen zu. Die Limbacher verloren sieben Einzel und zwei Doppel. Den Ehrenpunkt rettete die Doppelpaarung Andreas Huber/Stynen beim 3:2-Satzerfolg über Michael Berberich/Andreas Hain.Für das Derby am Samstag gegen Besseringen hat Fetzner seine Zusage gegeben. Dennoch sieht sein Mitspieler Christian Schleppi den TV Limbach in der Außenseiterrolle: "Die Besseringer sind in jedem Paarkreuz auf dem Papier leicht favorisiert. Es wird ganz schwer für uns, dieses Derby zu gewinnen. Entscheidend wird sein, wie wir uns gegen die drei eingespielten Doppel der Gäste in Szene setzen können." Vor allem vor dem erfahrenen Doppel Christoph Brubach/Andreas Koch haben die Limbacher großen Respekt. "Diese Paarung ist natürlich schon eine richtige Wucht", warnt Andi Huber, der in Seligenstadt nach seinem auskurierten Armbruch sein Comeback feierte und dabei gute Ansätze zeigte.

Mehr von Saarbrücker Zeitung