Kreisstadt Merzig baut zwei Mehrfamilienhäuser

Kreisstadt Merzig baut zwei Mehrfamilienhäuser

Die Kreisstadt Merzig errichtet über ihre Wohnungsgesellschaft in diesem Jahr im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 18 Wohnungen. Dies geht aus einer Mitteilung der Kreisstadt hervor. Dieser Wohnraum werde dringend benötigt, "um den im Bereich der bezahlbaren Wohnungen in Merzig stark angespannten Wohnungsmarkt zu entlasten". Auf städtischen Grundstücken werden für die beiden Wohnhäuser nach Angaben der Stadt rund 2,2 Millionen Euro investiert. Das Projekt wird durch einen Zuschuss des Landes und die Übernahme einer Ausfallbürgschaft durch die Stadt unterstützt.

Standorte der neuen Wohnhäuser sind die Särkover Straße im Stadtteil Ballern und die Schalthaussiedlung in der Kernstadt. "Hier entstehen helle und energieeffiziente Wohnungen in verschiedenen Größen, um die sich alle Merziger bewerben können, die die Voraussetzungen für die Anmietung einer Sozialwohnung erfüllen", heißt es von der Stadt.

Es wurde Wert darauf gelegt, dass die Wohnungen im Erdgeschoss barrierefrei sind, so dass sie insbesondere auch für ältere Menschen geeignet sind. Es werden aber auch große Wohnungen für Familien mit mehreren Kindern entstehen.

Mit den Bauarbeiten wurde im Februar begonnen, die Wohnungen sollen bereits im Frühjahr 2018 bezugsfertig sein. Ende vergangener Woche gab es nun den offiziellen Spatenstich. Das Merziger Archtekturbüro Otmar Mohr wurde mit der Planung und dem Projektmanagement beauftragt. Erste Bauaufträge an Firmen aus der Region wurden bereits erteilt, und die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass trotz der guten Baukonjunktur der Kostenrahmen und der Bauzeitenplan eingehalten werden kann.

Die Kreisstadt Merzig hat seit 1999 eine eigene, nicht personalisierte Gesellschaft, die die rund 220 Sozialwohnungen der Stadt bewirtschaftet. Gesellschaftszweck ist die sozialverantwortliche Wohnungsversorgung, soweit diese nicht vom freien Wohnungsmarkt gewährleistet werden kann. Seit ihrer Gründung hat die städtische Wohnungsgesellschaft nach Angaben aus dem Rathaus rund vier Millionen Euro in die Sanierung ihrer Sozialwohnungen investiert.

Insbesondere floss das Geld in die Schalthaussiedlung, wo mittlerweile fast alle Wohnblocks umfassend saniert sind. Nachdem bisher die Konsolidierung und Sanierung des Wohnungsbestandes im Vordergrund gestanden hat, werden in diesem Jahr erstmals seit Gründung der Gesellschaft neue Wohnungen gebaut.