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Kooperation unter Dach und Fach

Kooperation zum Wohle der Patienten, das war der Wunsch aller Beteiligten: (v. l.) Holger Kirchhoff, Carmen Schikofsky-Kiefer, Daniela Schlegel-Friedrich, 
Peter Wilhelm (Leiter Amt für Soziale Angelegenheiten beim Landkreis), Peter Vogt, Heike Bockmühl und Haitham Mahamid.
Kooperation zum Wohle der Patienten, das war der Wunsch aller Beteiligten: (v. l.) Holger Kirchhoff, Carmen Schikofsky-Kiefer, Daniela Schlegel-Friedrich, Peter Wilhelm (Leiter Amt für Soziale Angelegenheiten beim Landkreis), Peter Vogt, Heike Bockmühl und Haitham Mahamid. FOTO: Foto: Landkreis/Sylvie Rauch
Merzig. Die DRK-Klinik Mettlach und der Kreis-Pflegestützpunkt wollen Versorgungslücken schließen.

Die Kooperation zwischen der DRK-Klinik Mettlach und dem Pflegestützpunkt des Landkreises ist unter Dach und Fach.  Vor wenigen Tagen haben Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich, der Chefarzt der DRK-Klinik Mettlach für Geriatrie und Rehabilitation, Haitham Mahamid, der Geschäftsführer des Pflegestützpunktes im Landkreis Merzig-Wadern, Peter Vogt, und Holger Kirchhoff, geschäftsführender Direktor der DRK Krankenhausgesellschaft Saarland, einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Alle Beteiligen wollen sich vor allem im Bereich des so genannten Entlassungsmanagements besser vernetzen, um den Bedürfnissen der Patienten und deren Angehörigen in höherem Maße gerecht zu werden. Denn gerade der Übergang von der stationären Krankenhausversorgung in eine weitergehende medizinische, rehabilitative oder pflegerische Versorgung stellt eine besonders kritische Phase der Behandlungs- und Versorgungskette für die betroffenen Patienten dar. Um zu verhindern, dass an diese Stelle Versorgungslücken entstehen, haben sich die Partner im Sinne des reibungslosen Übergangs zusammengeschlossen.


„Die engere Vernetzung von Klinik und Pflegestützpunkt zum Vorteil der Patienten beruht auf der inhaltlich ohnehin eng ineinandergreifenden Thematik beider Partner“, sagte Daniela Schlegel-Friedrich. Die Mitarbeiter des Pflegestützpunktes im Kreis kümmern sich um die Entlastung von pflegebedürftigen Personen und deren Angehörigen. Auch für die Organisation eines Pflege-Alltags geben sie Hilfestellungen. Sie informieren persönlich und vertraulich und beraten ältere und pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige trägerneutral und kostenlos. Das DRK-Krankenhaus Mettlach verfügt als geriatrisches Kompetenzzentrum nach Worten des Chefarztes über eine Akutklinik mit Tagesklinik, einen Bereich für Rehabilitation und über Plätze in der Altenpflege,  in der Langzeitpflege und in der Kurzzeitpflege.

In der Klinik wird fallabschließend behandelt, wie Haitham Mahamid bei der Unterzeichnung des Vertrages sagte. Das bedeute konkret, dass die Patienten direkt von der Klinik nach Hause gehen können. Dies wird durch die gesamtheitliche geriatrische Behandlung der Patienten möglich.

Jedoch sind dann oftmals unterstützende Maßnahmen notwendig. Dafür ist Pflegeberaterin Heike Bockmühl vom Kreis zuständig – als Ansprechpartnerin für den Sozialdienst der Klinik sowie für die Patienten und deren Angehörige. Seit längerem gibt sie  Sprechstunden im Rathaus Mettlach und bald auch in der DRK-Klinik. Sie arbeitet eng mit Carmen Schikofsky-Kiefer und ihren Kollegen vom Sozialdienst der Klinik zusammen.