Konzert des Collegium Cantorum Merzig

Merzig : Mozarts von Legenden umwobenes Oratorium

In der Kirche St. Lutwinus in Mettlach verzaubert das Collegum Cantorum Merzig seine Zuhörer am Sonntag mit Mozarts Requiem.

Mozarts Requiem führt das Collegium Cantorum Merzig an diesem Sonntag, 28. Oktober, um 17 Uhr in der Kirche St. Lutwinus in Mettlach auf, nicht, wie ursprünglich von der SZ gemeldet, am Samstag. Die Leitung des Konzerts übernimmt Markus Stein, Dozent an der Musikhochschule in Mainz und Gründer und Leiter des Collegium Cantorum Merzig.

Das Konzert  soll die Reihe großer Oratorien fortsetzen, die der Merziger Chor in der Vergangenheit aufgeführt hat, zuletzt eine Interpretation von Händels „Israel in Egypt“. Neben einem jungen Solisten-Ensemble mit Chisa Tanigaki (Sopran), Rebekka Stolz (Alt) Fabian Kelly (Tenor) und Simon Amend (Bass) wird der Chor unterstützt von den Musikern des Neumeyer Consort. Mit historischen Instrumenten im Stimmton der Zeit Mozarts will das Collegium dem authentischen Klang der Wiener Klassik möglichst nahekommen. Als besonderen Höhepunkt haben die Merziger Chorsänger eine Rekonstruktion einer „Amen“-Fuge vorbereitet, von der in Mozarts Notizen nur die ersten Takte erhalten sind. Ergänzt wird das Programm mit Mozarts „Misericordias domini“ KV 222 sowie dem bekannten „Laudate Dominum“.

Um kaum eine andere Komposition Mozarts ranken sich derart viele Legenden wie um sein Requiem. Bestellt von einem „Grauen Boten“ sollte es das letzte Werk des Meisters sein. Mozart starb noch, bevor er sein Requiem vollenden konnte. Die ungewöhnlichen Umstände des Kompositionsauftrags und der zeitliche Zusammenhang der Seelenmesse mit Mozarts frühem Tod haben die Bildung von Mythen rund um das Stück angeregt.

Karten gibt es zum Preis von 15 Euro, Reservierung per E-Mail an: info@collegium-cantorum-merzig.de.

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