Kleine auf großer Schnitzeljagd

Merzig. Start und Ziel für die beiden altersgerechten Gruppen war jeweils der Abenteuerspielplatz in Orscholz. Die Schnitzeljagd führte bei strahlendem Sonnenschein quer durch die im zarten Frühlingsgrün stehenden Wälder von Orscholz und viele Kinder sahen zum ersten Mal die Cloef

Merzig. Start und Ziel für die beiden altersgerechten Gruppen war jeweils der Abenteuerspielplatz in Orscholz. Die Schnitzeljagd führte bei strahlendem Sonnenschein quer durch die im zarten Frühlingsgrün stehenden Wälder von Orscholz und viele Kinder sahen zum ersten Mal die Cloef. Die Kinder aus den beiden Sportschulen Merzig und Mettlach wurden zusammengelegt und altersmäßig in zwei Gruppen aufgeteilt. Obwohl die Schüler sich nicht kannten, nahmen sie sofort das Spiel miteinander auf. Die Älteren wurden in zwei eigenständige Mannschaften aufgeteilt: 15 Kinder liefen vor und legten richtige und vor allem auch viele falsche Fährten aus, um die zehn Verfolger in die Irre zu führen. Suche quer durch den WaldDiese starteten zeitversetzt und hatten große Mühe, die richtigen Hinweise von den falschen zu trennen. Trotz eines enormen Schlusssprints der Verfolger erreichten die Spurenleger den Abenteuerspielplatz als Erste. Ähnlich lief es bei den Jüngeren der Altersgruppe von drei bis sechs Jahren ab. Hier malte die erste Mannschaft von zehn Kindern mit Zauberstiften Pfeile auf den Waldboden und legten mit Ästen Pfeile. Die elf Verfolger hatten es ebenfalls sehr schwer, zu erkennen, was richtige Fährten waren oder welche nur zur Täuschung gelegt wurden. Aber auch hier fanden die Sucher den richtigen Weg und das Ziel war ebenfalls der Abenteuerspielplatz. Die Bewegung und die Spielbegeisterung entfachten sowohl bei den Kindern als auch bei den Betreuern einen großen Hunger. Die mitgebrachte Verpflegung, die teils noch untereinander getauscht wurde, gab aber wieder neue Kräfte, so dass noch längere Zeit begeistert die mannigfachen Spielgeräte des Abenteuerspielplatzes gemeinsam genutzt werden konnten. Der Leiter der Kinder-Sportschulen des Kneipp-Vereins Merzig, Diplom Sportlehrer Maik Bösen, dankte den Betreuern und Eltern, die nicht nur durch die große Anzahl der Kinder, sondern vor allem durch die weiten Waldstrecken eine noch größere Aufgabe zu bewältigen hatten, für die Unterstützung. Viel Spaß für wenig GeldLaut Bösen war diese Aktion wieder ein Beweis, dass man auch heute noch ohne Hilfsmittel in der Natur für Kinder aller Altersgruppen eine tolle Freizeit gestalten kann. Nach dem Verteilen der Teilnehmerurkunden durch Maik Bösen und Maike Gebauer, die die KiSS-Kinder begeistert in Empfang nahmen, trennten sich alle zwar müde, aber mit dem Ausblick auf die Aktionen in den kommenden Ferien. red

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